| ► Presse |
► Neues Vorlesungsverzeichnis für das WS 2010/11 online (Aktuelle Termine, Studienverlaufsplan etc. unter "Vorlesungsverzeichnis")
► Kooperation von Hochschule Fulda und Theologischer Fakultät Fulda
► Kontaktstudium im Wintersemester 2010 / 2011
► Prof. Dieter Wagner: An Paulus kommt niemand vorbei. Zur Neuerscheinung "Paulustore II" von Rektor Prof. Dr. Christoph Gregor Müller
► Neuerscheinung: Augustinus, De natura boni von Prof. Dr. Bernd Goebel
► 8. Symposium der Theol. Fakultät Fulda:" Der Kindergarten als Ort der Kirche" vom 26. Juni 2010
► Neuerscheinung: Paulustore II - Vorträge und Nachträge zum Paulusjahr von Rektor Prof. Dr. Christoph Gregor Müller
► Einladung zum Symposium "Der Kindergarten als Ort der Kirche" am 26. Juni 2010 in der Theol. Fakultät Fulda
► Wiederwahl: Rektor und Prorektor der Theologischen Fakultät Fulda im Amt bestätigt 23. Juni 2010
► Gastvortrag "Philosophie und Spiritualität - zwei feindliche Welten?" von Prof. Dr. Oliver Wiertz am 22. Juni 2010, 19.30 Uhr, Audimax der Theol. Fakultät Fulda
► Vortrag "Im Schatten des Todes. Der Hl. Bonifatius und seine Mission im sächsisch-hessischen Grenzland" von Dr. John-Henry Clay (Universität York, England) am 08. Juni 2010, 19.30 Uhr im Audimax. Es lädt ein der Förderkreis der Theologischen Fakultät Fulda im Rahmen der Preisverleihung des Josef-Leinweber-Preises.
► Kontaktstudium im Sommersemester 2010
► Vorlesungsverzeichnis für das Sommersemester 2010 der Theologischen Fakultät Fulda
► Neuerscheinung: Vom Weg zum reinen Herzen von Ulrike Wick-Alda, Fuldaer Studien Bd. 12
► Zusammenfassung des Vortrages „Geistliche Unterscheidung in den Briefen und Maximen des Philipp Neri“von Frau Dr. Ulrike Wick-Alda im Rahmen der Rabanus-Maurus-Akademie am 04. Februar 2010
► Fakultätsbericht 2009 erschienen
[Archiv]:
► Feierliche Eröffnung des Studienjahres
► Änderungen im Vorlesungsverzeichnis: Latein und Griechisch
► Einladung zur Eröffnungsakademie am 12. Oktober 2009
► „Gott und die Frage nach dem Glück. Anthropologische und ethische Perspektiven.“ Kontaktstudium im Wintersemester
► Jubiläum: Prof. Dr. Elmar Fastenrath feiert 75. Geburtstag
► Neues Vorlesungsverzeichnis zum Wintersemester ab sofort zum Download
► Neuerscheinung: Verantwortet Kirche sein - FHHS Bd. 50
► Lectio ultima (30. Juni): Prof. Dr. Peter Schallenberg (Paderborn) über das Ewige Leben
► Archiv Pastorale Arbeitshilfen (AfPA) will pastorale Arbeit erleichtern: > Zur Präsentation > Zur Webseite > Neuer Besprechungsdienst
► Aktuell: Symposion im Sommersemester 2009: Biomedizinische und ethische Herausforderungen der Gegenwart
► Gastvortrag Exegese (29. Juni): Prof. Dr. Isaac Kalimi (USA) über das NT und die Chronikbücher
► Öffentliche Vorträge (30. Juni): Ausschreibung Lehrstuhl Religionspädagogik
► Ausschreibung: Wissenschaftliche(r) Assistent/in (Neutestamentliche Exegese)
► Fuldaer Hochschul Schriften Bd. 50 „Verantwortet Kirche sein - hier und heute“: ab dem 03.07
► Leitbild mit konkreter Zielplanung für das Studienjahr 2009 / 2010 online
► Programm der Rabanus-Maurus-Akademie am 04. Februar 2010
► Einladung zum Vortrag von Prof. Dr. Johannes Heil am 02. Februar 2010
► Ortsbestimmungen: Der Diakonat als kirchlicher Dienst. aus der Reihe Fuldaer Studien Bd. 11 haben Stefan Sander, Franz Reger und Richard Hartmann die Beiträge des int. Symposiums zu diesem Thema herausgegeben.
► Neuer Newsletter Projektstellen Friedensdienst
► Vollbesetztes Audimax: Gastvortrag Philosophie: Prof. Mark Roche (USA) über Glauben und Denken
► Kontaktstudium im Sommersemester 2009
► Pastoraltheologie: Exkursion nach Frankfurt am 26.05.2009
► Fuldaer Geschichte im Spiegel historischer Romane: Lesung
► Studientag: Lebensraumorientierte Seelsorge - Milieusensible Pastoral
► Buchpräsentation in der Bibliothek: Die Buchholzschnitte Hans Brosamers
► Rektor Prof. Müller hält Fastenpredigten - Begleitbuch erscheint
► Neuer Newsletter Projektstellen Friedensdienst
► Aktualisierung des Vorlesungsverzeichnisses Sommersemester 2009
► Hrabanus-Maurus-Akademie: Orthodoxie im Blickpunkt / Eduard-Schick-Preis verliehen
► Sommersemester 2009: Termine und neues Vorlesungsverzeichnis
► Bericht: Gastvortrag Philosophie: Prof. Meixner (Regensburg) über die Existenz Gottes
► Ausschreibung: Josef Leinweber-Preis
► Abschluss: Musik und Kunst Kontaktstudium im Wintersemester 2008/2009: Zur Theologie des Apostels Paulus
► Ausschreibung: Lehrstuhl für Religionspädagogik
► Neue Besprechungen des Archivs für Pastorale Arbeitshilfen (AfPA)
► Die Vorlesungen im Sommerstemester 2009 beginnen am Montag, 20.04.2009; Änderungen: Vorlesung Prof. Disse; Sozialethik im SS2009: Prof. Dr. Dr. Gerhard Droesser - Moraltheologie: Prof. Dr. Gerhard Stanke
► Änderung Vorlesungen bei Prof. Müller (Teilnahme HRK): VL "Johannesevangelium" nicht am Di., 21.04., sondern Do., 23.04.; 10.00 Uhr; Seminar "Einführung" nicht am Mo., 20.04., sondern Mo., 27.04., 15.00 Uhr; Schwerpunktstudium am Mo. 27.04., 16.30 Uhr
► Öffentliche Vorträge: Ausschreibung Moraltheologie
► Gastvorlesungen Moraltheologie und Sozialethik. Bindungsstruktur und Delikthelix / Finanzkrise
►Bericht: "Das Alter und Wir": Rezitationsabend mit Manfred Kalin
► Studierende mit neuer Vertretung
► Band 49 der Fuldaer Hochschulschriften erschienen: Elisabeth von Thüringen
► Neuer Fakultätsbericht 2008 zum Download verfügbar
► Gastvorlesung in Moraltheologie: Wirtschaft und Ethik
► Wissenschaftliches Symposion "Diakonat" vom 6.-8. Oktober 2008
► Neuer Lehrauftrag im Fach Latein: Dank an Paul Bohl
► Neuer Newsletter: Theologie und Kirche im Web: u.a. Codex Sinaiticus online
► Einladung: Erster Vorlesungstag mit Eröffnungsakademie: 13. Oktober 2008
► Leitbild mit konkreter Zielplanung für das Studienjahr 2008 / 2009 online
► Neues Vorlesungsverzeichnis für das Wintersemester 2008 / 2009 Das neue Semester in Terminen
► Presse 6. Symposion: Verantwortet Kirche sein
► Mitgliederversammlung: Förderkreis und Vortrag über Hochschulreform
► Rektoratswechsel zum 01. Oktober 2008
► Kontaktstudium im Sommersemester 2008
► Gastvortrag Moraltheologie: Sexualpathologie
► Gastvortrag Philosophie : Die Ethik Kants
► Jahrestagung katholisch-theologischer Bibliotheken
► Katholische Morgenfeier mit Weihbischof Professor Diez
► Prof. Stanke mit "Zuspruch am Morgen"
► Information zu Änderungen bei Vorlesungen
► Neues Vorlesungsverzeichnis für das Sommersemester 2008
► Literaturrecherche: Neues Portal FILIP
► 5 Jahre Sammlung der Veröffentlichungen "Pastoral" aus Diözesen und Verbänden
► Bibliothek: Restaurierte Handschrift // 90 % des Bestandes online
► Vorträge im Rahmen der Ausschreibung Dogmatik
► Bischof Heinz Josef Algermissen: 65. Geburtstag
► Ausstellungseröffnung: Frauenklöster - Klosterfrauen
► Begegnung mit Studierenden aus Kassel
► Der Abschied und Wir - Lesung mit Manfred Kalin
► Werbung für die Homepage der Fakultät
► Eröffnungsakademie zum Wintersemester
► Neue Vertretung der Studierenden gewählt
► "Kritik der postmodernen Vernunft" - Buchveröffentlichung von Fuldaer Professor
► Fuldaer Professor im Wintersemester zu Gast in England
► Trauer um Prof. Dr. Werner Jacobs
► Vortrag: Sozialpastoral in Kolumbien
► Gastvorlesung: Der forensisch-psychatrische Schuldbegriff - Gastvorlesung Moraltheologie
► Neue Assistentin beginnt an der THF
► Neues aus dem Bereich der Pastoraltheologie - Buchveröffentlichung von Fuldaer Professor
► Einladung zur Eröffungsakademie
► Neues aus dem Bereich der Ethik - Buchveröffentlichung von Fuldaer Professor
► Morgenandachten im WDR mit Prof. Schallenberg
► Information zur Fakultät auf der Homepage des Landkreises Fulda
► Stellenausschreibung Dipl. Bibliothekar/in (50%)
► 5 ehemalige Studenten zum Priester geweiht
► Presse: 5. Symposion der Theologischen Fakultät Fulda am 30. Juni 2007 - Liturgie
► Bibliothek: 29. Juni: Lesung mit Manfred Kalin über Liebe und Glück
► Institut Bibliotheca Fuldensis jetzt mit Wissenschaftlicher Mitarbeiterin
► Ausschreibung: Wissenschaftliche(r) Assistent(in) Fundamentaltheologie oder Philosophie
► Gastvortrag von Prof. Dr. Vittorio Hösle am 25. Mai 2007
► Studientag mit Prof. Dr. Vittorio Hösle am 26. Mai 2007
► Kontaktstudium im Sommersemester 2007
► Hörfunkbeitrag: Öffentliche Präsentation der Bibliotheca Fuldensis
► Stellenausschreibung Dipl. Bibliothekar/in
► Zweithörer an der Theologischen Fakultät Fulda
► Neues Vorlesungsverzeichnis online
► Gastvortrag von Prof. Dr. Uwe Meixner am 6. Februar 2007 im Rahmen der Vorlesung in Philosophie
► Hrabanus-Maurus-Akademie am 5. Februar 2007 / Lectio ultima Prof. Dr. Andreas Odenthal / Ernennungen
► Antrittsvorlesung von Herrn Prof. Dieter Wagner am 5. Dezember 2006
► Ausschreibung des Lehrstuhls für Liturgiewissenschaft
► Kontaktstudium im Wintersemester 2006/2007 eröffnet
► Neuer Service der Bibliothek: Bücher online bestellen
► Eröffnung des Studienjahres 2006/2007
► Beginn des neuen Studienjahres, Eröffnungsakademie
► Aktualisierte Versionen der Immatrikulationsbögen verfügbar
Fakultätsbericht 2009 steht zum Abruf bereit
Mit Beginn des Wintersemesters 2009/2010 steht ab sofort der Fakultätsbericht für das Studienjahr 2009 zum Abruf bereit.
Feierliche Eröffnung des neuen Studienjahres
„Wir müssen uns je neu fragen, was der Geist der Kirche uns heute zu sagen hat. Die Deutungskompetenz hängt dabei elementar von der wissenschaftlichen Bildung ab. Sie ist unerlässlich“, das betonte der Fuldaer Bischof und Großkanzler der Theologischen Fakultät Fulda, Bischof Heinz Josef Algermissen, bei der diesjährigen Akademie zur Eröffnung des Studienjahres 2009/2010. „Wissenschaftliche Ausbildung und persönliche spirituelle Formung sind dabei zwei Aspekte einer Wirklichkeit“, unterstrich Algermissen am Montag im Auditorium Maximum der Theologischen Fakultät Fulda bei seinem Schlußwort als Großkanzler.
Den Worten des Bischofs waren bereits viele feierliche Momente vorausgegangen. Die Akademie hatte mit dem Eröffnungsgottesdienst um 09.00 Uhr in der Kapelle des Bischöflichen Priesterseminars begonnen. In seiner Predigt entfaltete Prof. Christoph G. Müller die Möglichkeiten, der Welt von heute im Nachdenken und im Leben adäquat zu begegnen. Um 10.00 Uhr schloss sich im Auditorium Maximum der Fakultät die Feierstunde an. Der Rektor der Fakultät, Prof. Dr. Christoph G. Müller, konnte neben dem Ortsbischof und Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez, Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke und den Mitgliedern des Domkapitels auch zahlreiche Vertreter der Ordensgemeinschaften, aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft begrüßen. Nach seinem Bericht über das vergangene Studienjahr, in dessen Rahmen auch zwei Wissenschaftliche Mitarbeiter, Frau Dr. Ute Leimgruber und Herr Dipl.-Theol. Manuel Wluka, verabschiedet wurden, zeigte sich Müller sehr erfreut über die insgesamt 5 neuen Studienanfänger. Vor Ihrer Immatrikulation wurden sie nicht nur vom Rektor, sondern vom gesamten Auditorium und der Sprecherin des AStA, Frau Stefanie Bordonaro, herzlich begrüßt. Es schloss sich die Überreichung der Diplomurkunden an die Absolventen der beiden letzten Studienjahre, Andreas Bieber, Andreas Reineck, Christian Schwierz und Roman Warnecke, an. Prof. Müller beglückwünschte und „verabschiedete“ sie mit allen guten Wünschen für die Zukunft. Den Akademischen Festvortrag hielt in diesem Jahr Prälat Prof. Dr. Werner Kathrein. Der Kirchengeschichtler der Theologischen Fakultät Fulda sprach zu dem Thema „Die kirchliche Verfassung des Hochstifts und Bistums Fulda im Spiegel der Berufungen von Generalvikaren und Weihbischöfen.“
Bischof Algermissen dankte sodann Prof. Kathrein für den kenntnisreichen, informativen und detaillierten Vortrag. Im Hinblick auf die oftmals turbulenten Zeiten innerhalb der Kirchengeschichte, von denen Prof. Kathrein in seinem Vortrag auch gesprochen hatte, stellte er heraus: „Die Kirchengeschichte ist ein wahrer Gottesbeweis.“ Mit den besten bischöflichen Wünschen an Studierende und Lehrende der Fakultät schloss die akademische Feier. Musikalisch umrahmt wurde sie von Rosa Salomé Schell (Horn) und Emi Ogino (Klavier).
Mit der feierlichen Eröffnungsakademie beginnen die regulären Vorlesungen des Wintersemesters.
Foto (3):
Wluka
Feierliche Messe in der Seminarkapelle
Immatrikulation der Studienanfänger
Bischof Algermissen gratuliert den Absolventen
Änderungen im Vorlesungsverzeichnis
Latein I: Neue Zeiten sind:
- montags, 08:15 – 09:00 Uhr, Raum 8
- dienstags, 15:00 – 16:30 Uhr, Raum 5
- mittwochs, 11:55 – 12:40, Raum 8
- freitags, 13:30 – 15:00, Raum 8
„Lectura Latina“ entfällt im Wintersemester 2009/2010.
Eröffnung des neuen Studienjahres
Die Theologische
Fakultät Fulda lädt herzlich ein zur ERÖFFNUNGSAKADEMIE
am Montag, dem 12. Oktober 2009. Beginn
ist um 9:00 Uhr s. t. mit der
Eucharistiefeier in der Kapelle
des Bischöflichen Priesterseminars (Eduard-Schick-Platz 5).
Anschließend um 10:00 Uhr c. t. beginnt die Akademische Feier im Auditorium maximum der Theologischen Fakultät (Eduard-Schick-Platz 2).
Akademischer Vortrag von Prälat Prof. Dr. Werner Kathrein: „Die kirchliche Verfassung des Hochstifts und Bistums Fulda im Spiegel der Berufungen von Generalvikaren und Weihbischöfen“
Prof. Dr. Elmar Fastenrath feiert 75. Geburtstag
Fulda (bpf). Am 9.
September vollendet Monsignore Prof. Dr. Elmar Fastenrath sein 75. Lebensjahr.
Der Jubilar, der bis zu seiner Entpflichtung im Oktober 2002 Ordinarius für
Dogmatik, Dogmengeschichte und ökumenische Theologie an der Theologischen
Fakultät Fulda war, wirkte zudem von 1994 bis 2002 als Leiter der Kirchlichen
Arbeitsstelle für Männerseelsorge und Männerarbeit der deutschen Diözesen in
Fulda.
Prof. Fastenrath wurde 1934 in Remscheid geboren. Nach dem Abitur 1955 am dortigen Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium absolvierte er seine philosophisch-theologischen Studien in Bonn und Köln. Am 2. Februar 1961 wurde er im Kölner Dom von Erzbischof Joseph Kardinal Frings zum Priester geweiht. Danach war er als Kaplan bis 1965 in Leverkusen und anschließend bis 1981 in Vilich tätig. Währenddessen setzte Fastenrath seine Studien fort und promovierte 1971 an der Universität Bonn zum Dr. theol. Thema seiner Dissertation war „Bischof Ketteler und die Kirche. Eine Studie zum Kirchenverständnis des politisch-sozialen Katholizismus“. 1974 bestellte ihn Erzbischof Joseph Kardinal Höffner zum Dozenten für Dogmatik bei den staatlich genehmigten Katechetenlehrgängen in Köln und Mettmann. 1978 zum Dozenten für Dogmatik an der Erzbischöflichen Liturgieschule zu Köln ernannt, habilitierte er sich wenig später an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn mit einer Arbeit über die Grundzüge christlicher Eschatologie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Lectio ultima - Prof. Dr. Peter Schallenberg
Am Dienstag, 30. Juni 2009, fand im vollbesetzen Auditorium maximum die "Lectio ultima", die Abschiedsvorlesung, von Prof. Dr. Peter Schallenberg (Paderborn) statt. Peter Schallenberg war von 2004 bis 2009 Professor für Moraltheologie und Christliche Sozialwissenschaften an der Theologischen Fakultät Fulda. Er lehrt aktuell Moraltheologie und Ethik an der Theologischen Fakultät in Paderborn.
Der Vortrag „Was muß ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Lk 10,25) Das große Thema der Moraltheologie – und die kleineren Themen einer moralisch verstandenen Theologie" stellte eine Tour d´ horizon seines Denkens dar.
Ausgehend von der Gottesfrage stellte Peter Schallenberg mit Carlo Maria Martini zu Begin fest: "Gut allein ist Gott: Nicht das Tun des Guten ist das letzte Ziel der Botschaft Jesu, sondern die exklusive Bindung des Herzens an Gott und die Freiheit von geschaffenen Götzen." Daran anschließend referierte er eindrucksvoll und bildhaft über die Versuchungen des Menschen, zumeist eingefleischten Gewohnheiten, die durch eine "Sättigung des Herzens durch die Begegnung mit der unendlichen Liebe", die Gott selbst ist, überwunden werden sollen. Ist der Mensch tauglich für die Ewigkeit Gottes? Die Antwort wurde treffend formuliert: "Von Natur aus nur ansatzweise, es braucht die zweite Natur der ethischen Einübung und die Gnade der Vollendung , als neues und von Gott geschenktes Können." Die Theologiegeschichte betrachtet die Tugenden oft als eine solche "zweite Natur". Davon ausgehend entfaltete Peter Schallenberg facettenreich den (moraltheologischen) Begriff der Tugend. Sie diene ebenso der Einübung hin zur Beantwortung der Frage des Lebens: Was eigentlich ist der Wille Gottes? "Nicht was Gott will, sollen wir wollen, sondern das, wovon Gott will, das wir es wollen. Was Gott will, erfahren wir immer erst nachträglich, belehrt durch den Gang der Ereignisse", so Schallenberg mit Robert Spaemann und dem Hinweis darauf, im Wesentlichen gehe es um die Annahme seiner selbst (R. Guardini), um Versöhnung mit (dem Scheitern) der eigenen Lebensgeschichte. Diese bleibe freilich immer fragmentarisch und brüchig.
"Wenn ich hier schon alles habe, was will ich dann von der Ewigkeit erwarten?"
Eine weitere Frage schloss sich am Ende an: Was ist das Proprium christlicher Moraltheologie? Peter Schallenberg formulierte mit Klaus Demmer, Doktorvater und Leiter der Exerzitien vor der Diakonatsweihe, die Schallenberg immer wieder erwähnte,: "Das Gelingen des Lebensentwurfes steht und fällt mit der konsequenten Treue zur einmal erkannten Wahrheit über sich selbst, die als Berufung übernommen wird."
Im Anschluss bestand bei einem Empfang die Möglichkeit zum Abschied von Prof. Schallenberg
Siehe auch: Presse
Fotos: Manuel Wluka
An der Theologischen Fakultät Fulda ist zum 01.10.2009 die Stelle eines/einer
Wissenschaftlichen Assistenten/Assistentin (50 %)
zu besetzen.
Die Stelle ist auf 3 Jahre befristet und soll die Durchführung eines eigenen Promotions- oder Habilitationsprojektes im Bereich der Neutestamentlichen Exegese ermöglichen. Das Forschungsprojekt ist dem Lehrstuhl für Neutestamentliche Exegese und Neutestamentliche Einleitungswissenschaft zugeordnet.
„Verantwortet Kirche sein - hier und heute“ - FHS Bd. 50 erscheint am 03. Juli 2009
Wie geht es mit unseren Gemeinden, wie geht es mit unserer Kirche weiter? Das fragen sich viele Haupt- und Ehrenamtliche in unseren Pfarreien, dazu gibt es nur wenige Visionen.
Unter dem Titel „Verantwortet Kirche sein - hier und heute“ dem Band 50 der Fuldaer Hochschulschriften stellt die Theologische Fakultät Fulda - pünktlich zum Diözesantag - eine wichtige Orientierungshilfe vor. Sie publiziert Beiträge aus dem 6. Symposion zum Pastoralen Prozess und führt die Überlegungen weiter. Lesen Sie weiter
Die Theologische Fakultät Fulda lädt ein zu einem öffentlichen Gastvortrag von Prof. Dr. Isaac Kalimi (University of Chicago, USA) am Montag, dem 29. Juni 2009, 19:30 Uhr im Auditorium maximum der Theologischen Fakultät Fulda.
„Morde in Jerusalem und Räuber an der
Straße nach Jericho. Episoden aus dem Neuen Testament
und ihr Ursprung in den
Chronik Büchern“
Prof. Dr. Isaac
Kalimi
University of Chicago, The Oriental Institute, Dept. of Near Eastern Languages
and Civilizations. Jude mit Erfahrungen im Dialog mit Christen und
christlichen Theologen.
Öffentliche Vorträge: Ausschreibung Religionspädagogik
Im Rahmen des Berufungsverfahrens für den Lehrstuhl in Religionspädagogik finden öffentliche Vorträge statt.
Am Dienstag, 30. Juni 2009
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15:00 Uhr |
„Einüben christlicher Lebensart. Katechetische Überlegungen im Blick auf eine zeitgemäße Religionspädagogik“. Dr. theol. Patrik C. Höring
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16:15 Uhr |
„Bildungsstandards und Kompetenzorientierung: Zu den Chancen, Risiken und Nebenwirkungen des Paradigmenwechsels im katholischen RU“ Dr. theol. Paul Platzbecker
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Am Mittwoch, 01. Juli 2009
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14:30 Uhr |
„Vertreter/innen einer ‚Wikipedia-Religion’? Die Religiosität heutiger Jugendlicher und ihre Konsequenzen für den Religionsunterricht“. Dr. theol. Angela Kaupp
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15:45 Uhr |
„Religiöses Lernen im Spannungsfeld von fides quae und fides qua. Anmerkungen zu Bildungsstandards für den Religionsunterricht“. PD Dr. theol. habil. Markus Tomberg
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17:00 Uhr |
„Standpunkt und Kommunikation. Theologische Grundlagen und religionsdidaktische Folgerungen für den Religionsunterricht“. Prof. Dr. theol. habil. Harald Schwillus |
Im Hörsaal 5 der Theologischen Fakultät Fulda
Die Theologische Fakultät Fulda lädt ein zu einem öffentlichen Gastvortrag von Prof. Dr. Mark Roche (University of Notre Dame, Indiana, USA) am Dienstag, dem 02. Juni 2009 20:00 Uhr im Auditorium maximum der Theologischen Fakultät Fulda.
„Glauben und Denken: Wie kann ein gebildeter Mensch sich zur Religion stellen?“
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Es schließt sich eine Diskussion an.
Der Vortrag wird den folgenden Fragen nachgehen: Welche
Gründe spielen eine Rolle, wenn vernünftige Menschen ihren religiösen Glauben
verlieren? Auf welche Weise können sie versuchen, zur Religion zurückzukehren,
wenn die unmittelbare Beziehung zu ihr verloren gegangen ist? Und wie sind
diese verschiedenen Versuche zu bewerten?
Mark Roche (* 1956) ist Edmund P. Joyce Professor of German Language and Literature und Concurrent Professor of Philosophy an der University of Notre Dame. Er ist ehemaliger Humboldt-Stipendiat. Zur Zeit ist er Inhaber der Christian-Wolff-Gastprofessur an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Von 1997 bis 2008 war er Dean des College of Arts and Letters der Universität von Notre Dame. Zu seinen Büchern zählen: The Intellectual Appeal of Catholicism and the Idea of a Catholic University (2003); Die Moral der Kunst: Über Literatur und Ethik (2002); Tragedy and Comedy: A Systematic Study and a Critique of Hegel (1998).
Lesung historischer Romane
Fuldaer Geschichte im Spiegel historischer Romane: Lesung aus zeitgenössischen Romanen und Werken des 19. und 20. Jahrhunderts, in denen die reichhaltige Geschichte Fuldas literarisch verarbeitet wird.
Am 10. Mai 2009, 14.00 - 16.00 Uhr auf der Terrasse der Domdechanei
Öffentliche Vorträge in Moraltheologie
Im Rahmen des Berufungsverfahrens für den Lehrstuhl in Moraltheologie finden öffentliche Vorträge statt.
Am Mittwoch, 29.04.2009
- 15.00 Uhr: Dr. Dr. Elmar Nass (Aachen): Das Sein soll. Was die Menschenwürde wieder unantastbar macht.
- 16.00 Uhr: Prof. Dr. Rupert M. Scheule (Dortmund): Virtuosen des ersten Schritts. Christen als moralische Akteure.
Im Hörsaal 5 der Theologischen Fakultät Fulda.
Studientag: Lebensraumorientierte Seelsorge - Milieusensible Pastoral
Am Montag, 16.03.2009, fand
in der Theologischen Fakultät Fulda der diesjährige regionale Studientag (Region
Fulda) für Priester, Diakone und Laien im Pastoralen Dienst zum Thema
"Gemeindekatechese im Blick auf die 'Bürgerliche Mitte' - mit dem Schwerpunkt:
'Familienkatechese' als eine Form der Vorbereitung auf den Empfang der
Erstkommunion" statt. Unter der Gesamtüberschrift "Milieusensible Pastoral -
Von der Theorie zur Praxis" sollen 2009 die Ergebnisse der
Sinus-Milieustudie* für die Pastoral im Bistum Fulda fruchtbar gemacht werden.
Anhand der Sinus - Studie wird die Gesellschaft in 10 unterschiedliche
Lebenswelten unterteilt. Die Milieus gruppieren Menschen, die sich in
ihrer Lebensauffassung und Lebensweise ähneln. Die Studie
macht damit die gesellschaftlichen Veränderungen besser verstehbar.
Angelehnt an eine zunächst weltliche Marketingsanalyse hat die Deutsche
Bischofskonferenz eine Analyse im Hinblick auf kirchliche Strukturen und
Lebensräume in Auftrag gegeben. Ihre Ergebnisse zeigen, dass die verschiedenen
Lebenswelten unterschiedliche pastorale Zugänge erfordern.
Die regionalen Studientage 2009 greifen die daran angelehnte Thematik der Dekanatskonferenzen zum Thema Lebensraumorientierte Seelsorge auf und stellen dazu konkrete pastorale Projekte vor. Vor ca. 80 Teilnehmern aus den Bereichen Pastoral, Caritas und Kirchenmusik sprachen Herr Pfr. Clemens Bieber, Pfarrei Kleinostheim (Bistum Würzburg) und Frau Edeltraud Eisert-Melching, Kleinostheim. Die Bistumsleitung war durch Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke, Weihbischof Karlheinz Diez und Domkapitular Prälat Rudolf Hofmann vertreten. Die Tagungsleitung hatte Pastoralreferent Norbert Bug vom Seelsorgeamt Fulda inne.
*Zum Hintergrund siehe die Hauptvorlesung von Prof. Dr. Richard Hartmann zum Thema "Kirche vor Ort - Seelsorge mit Ziel- und durch Interessegruppen" (mit detaillierten Informationen zu den einzelnen Milieus)
Buchpräsentation von Prof. B. Gotzkowsky: Die Buchholzschnitte Hans Brosamers, Dienstag, 24.03.2009
Paulustore - Predigtreihe zur Fastenzeit im Hohen Dom zu Fulda
Begleitbuch erscheint am 13. März
(bpf). Die Fastenpredigten im Hohen Dom zu Fulda werden im Paulusjahr 2009 unter dem Motto „Paulustore“ jeweils sonntags im Kathedralamt um 9.30 Uhr von Monsignore Prof. Dr. Christoph G. Müller, Neutestamentler und Rektor der Theologischen Fakultät Fulda, gehalten.
Eröffnet wird der Predigtzyklus am 2. Fastensonntag, 8. März, unter der Überschrift „Laßt Euch mit Gott versöhnen“ (2 Kor 5,20).
„Ihr wurdet aus der Macht der Sünde befreit und seid zu Sklaven der Gerechtigkeit geworden“ (Röm 6,18) lautet das Thema der Fastenpredigt am 3. Fastensonntag, 15. März.
Am 4. Fastensonntag, 22. März, predigt Prof. Müller zu 1 Kor 10,16 „Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhabe am Leib Christi?“.
Die Predigt am 5. Fastensonntag, 29. März, befaßt sich mit dem Thema „Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei“ (1 Kor 13,13).
Als "Wegweiser duch die österliche Bußzeit dient das Begleitbuch zu den Fastenpredigten. Es soll das Nachlesen und Betrachten des Vorgetragenen ermöglichen. Neben den Konzepten der Predigten und Textauslegungen bietet das Buch Gebetsvorschläge und Literaturhinweise an. "Paulustore" erscheint am 13. März im Verlag Parzeller (Parzellers Buchverlag).
"Mit beiden Lungen atmen"
In Anlehnung an eine Formulierung von Papst Johannes Paul II. (Enzyklika "Ut unum sint" (1995), Vgl. Nr. 54), die Kirche müsse mit ihren beiden Lungen atmen, das heißt mit der des Westens und der des Ostens, referierte Prof. Dr. Hermann-Josef Röhrig (Marburg/Fulda) in einem detaillierten Vortrag über das gegenwärtige Engagement für die volle Gemeinschaft zwischen den Kirchen des Ostens und des Westens. Dabei gab er Einblick in die bunte Vielfalt der Kirchen des Ostens und erläuterte kenntnisreich die Unterschiede der orthodoxen, orientalischen und der mit Rom unierten Kirchen. Bedeutsam sei - das auch als verbindendes Element zwischen Osten und Westen - das Verhältnis zwischen Tradition und Schrift. Röhrig wörtlich: "Innerhalb der Tradition spielt die Liturgie eine besondere Rolle, so dass ihr Bezug zur theologischen Lehre neu bedacht werden muss. Dies ist mir persönlich ein wichtiges theologisches Anliegen geworden. Denn Theologie und Liturgie stehen von ihrer Entstehung und ihrem Wesen nach in einem sehr engen Wechselverhältnis. Kurz gesagt: Die heilige Schrift ist gedachte Liturgie und Liturgie ist gefeierte Theologie." Als Zeichen der Annäherung zwischen der römischen Kirche und den Kirchen des Ostens, innerhalb derer es besonders mit der russisch-orthodoxen eine lange Eiszeit gegeben habe, benannte Röhrig die 2006 neu zusammengesetzte "Gemischte Internationalen Kommission für den theologischen Dialog zwischen der katholischen Kirche und den orthodoxen Kirchen“ (Vgl. Ravenna-Dokument) und - für den Geltungsbereich der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) - die 2007 neu konstituierte gemeinsame Kommission der DBK und der Orthodoxen Kirche in Deutschland.
Im Hinblick auf eine zukünftige Freundschaft begrüßte neben Rektor Prof. Dr. Christoph G. Müller auch Bischof und Großkanzler Heinz Josef Algermissen den Besuch von Theologiestudierenden aus der polnischen Diözese Lomźa und schrieb ihm eine "bückenbauende" Funktion zu. Krankheitsbedingt konnte der Bischof allerdings nicht selbst anwesend sein. Sein Schlusswort verlas Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez.
In Vertretung für Bischof Algermissen dankte Weihbischof Diez ebenso auch Weihbischof Johannes Kapp für dessen mehr als 30.-jähriges Engagement für den Ständigen Diakonat in der Diözese Fulda und würdigte seine großen Verdienste. Zum 01. Januar 2009 war Kapp auf seinen eigenen Wunsch hin von der Beauftragung für diesen Dienst entbunden worden. In seinem eigenen Rückblick unterstrich Weihbischof Johannes Kapp: "Von der Sorge um den Ständigen Diakonat - besonders im Gebet - will ich mich jedoch nicht entbunden wissen."
Aus dem Nachlass des verstorbenen Bischofs von Fulda, Eduard Schick, wurde für überdurchschnittlich gute Gesamtexamina (Endnoten 1,1-1,2) der Eduard-Schick-Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in diesem Jahr gleich dreimal vergeben. Die Preisträger sind Dipl.-Theol. Hendrik Frisch, Dipl.-Theol. Manuel Peters und Dipl.-Theol. Manuel Wluka.
Fotos: M. Wluka
09:00 Uhr s.t. Eucharistiefeier (Priesterseminar)
10:00 Uhr c.t. Akademische Feier (Auditorium Maximum, Theologische Fakultät)
Einladung und Programm ansehen
Sommersemester 2009
Ab sofort stehen die einzelnen Termine für das Sommersemester 2009 (1. April - 30. September 2009) fest. Außerdem ist das neue Vorlesungsverzeichnis online verfügbar.
Ausschreibung: Lehrstuhl für Religionspädagogik zum 01.04.2010
An der Theologischen Fakultät Fulda ist zum 1. April 2010 der
Lehrstuhl für Religionspädagogik (W 3)
neu zu besetzen. Bewerbungsschluss: 31.03.2009
Weitere Information und Voraussetzungen finden Sie hier.
Rationale Hinweise auf die Existenz Gottes in der Kausalmetaphysik
Welche rationalen Hinweise auf die Existenz Gottes gibt es in der Kausalmetaphysik und wie sind sie richtig zu deuten? Diesen Fragen ging am Dienstag, 20.01.2009, Prof. Dr. Uwe Meixner (Universität Regensburg) mit vielen interessierten Zuhörern im vollbesetzten Auditorium Maximum der Theologischen Fakultät Fulda nach. Ausgangspunkt der Argumentation war für den Philosophen, dass folgende drei Aussagen nicht zugleich wahr sein können:
1) Jedes Ereignis hat eine hinreichende Ursache;
2) jedes physische Ereignis, das überhaupt eine hinreichende Ursache hat, hat auch eine hinreichende physische Ursache;
3) manches physische Ereignis hat keine hinreichende Ursache.
Wenn man nun aufgrund der Erkenntnisse der Quantenphysik davon ausgehe, so im Fortgang, dass 3) wahr sei, dann könne zugleich entweder nur 1) oder 2) ebenfalls wahr sein. Entgegen dem heute vorherrschenden Naturalismus oder Physikalismus optierte Prof. Meixner für das Beibehalten von Satz 1) anstelle von 2) und zeigte dann auf, inwiefern 1) und 3) zwar nicht zu einem Beweis wohl aber zu einem Hinweis auf eine göttliche nichtphysische Ursache von physischen Ereignissen führen.
Im letzten Teil seines klar strukturierten Vortrages schlug Meixner dann vor, auch den zweiten Gottesbeweis der „quinque viae ad Deum“ des Thomas von Aquin im Sinne eines Hinweises auf Gott als erste Ursache aller Dinge zu verstehen.
An den Vortrag schloss sich eine 45-minütige, intensive Diskussion an. Immer wieder stand dabei die Frage nach der philosophischen Bedeutung der Ergebnisse der Quantenphysik im Mittelpunkt.
Begrüßung und Leitung des Vormittags lag in den Händen des Fuldaer Fundamentaltheologen und Religionsphilosophen Prof. Dr. Dr. Jörg Disse.
____________
Die Theologische Fakultät Fulda lädt ein zu einem Gastvortrag von Prof. Dr. Uwe Meixner (Regensburg) am Dienstag, dem 20. Januar 2009 um 10:15 h in Raum 5 der Theologischen Fakultät Fulda.
„Rationale Hinweise auf die Existenz Gottes in der Kausalmetaphysik“
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Vom „Wesen der Wirkursache“ geht der zweite von fünf Gottesbeweisen aus, die Thomas von Aquin in seiner Summa theologiae entwickelt. Ist dieses Argument noch aktuell?
Uwe Meixner ist einer von wenigen Philosophen, die in letzter Zeit eine umfassende Theorie der Kausalität vorgelegt haben (Theorie der Kausalität. Ein Leitfaden zum Kausalbegriff in zwei Teilen, 582 S., Paderborn, 2001). In seinem Vortrag wird er ein philosophisches Problem erörtern, das sich im Anschluss an die Entdeckung gewisser physikalischer Tatsachen stellt und den Ursachenbegriff betrifft. Sind die dadurch gewonnenen Erkenntnisse geeignet, den Glauben an die Existenz Gottes rational zu stützen? Seine These lautet: Ja – wenn auch nicht im Sinne eines Beweises für, sondern eines Hinweises auf die Existenz Gottes. Und in diesem Sinne lasse sich auch der zweite Gottesbeweis von Thomas verstehen.
Ausschreibung: Josef Leinweber-Preis
Zum Gedenken an Prof. Dr. Josef Leinweber (1940-1992) wird alle drei Jahre durch den Förderkreis der Theologischen Fakultät Fulda e.V. der Josef Leinweber-Preis ausgeschrieben.
Er wird verliehen als Anerkennung für wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Geschichte und Geistesgeschichte der Abtei und des Bistums Fulda. Der Preis soll die Veröffentlichung einer wissenschaftlichen Arbeit – in der Regel einer deutsch-, englisch-, französisch-, spanisch- oder italienischsprachigen Dissertation oder Habilitationsschrift aus den Fächern Geschichtswissenschaft, Theologie, Philosophie oder Altphilologie – fördern. Sie sollte in den letzten drei Jahren vor dem Einreichungstermin fertiggestellt sein. Habilitationsschriften, die eingereicht werden, müssen von einer Fakultät bereits angenommen worden sein; Dissertationen müssen wenigstens mit der Note gut (magna cum laude), Magisterarbeiten und Diplomarbeiten mit der Note sehr gut bewertet worden sein.
Jede Arbeit wird von einer Jury begutachtet, die der Vorstand des Förderkreises zusammenstellt. Die Jury wird gebildet aus einem Vertreter des Vorstandes des Förderkreises, dem jeweiligen Herausgeber der Fuldaer Studien und einem vom Vorstand des Förderkreises benannten Professor der Theologischen Fakultät Fulda sowie ggf. weiteren Sachverständigen. Aufgrund des Gutachtens der Jury entscheidet der Vorstand des Förderkreises über die Vergabe des Preises. Er besteht in der Regel in einem Druckkostenzuschuss in Höhe von € 2600,00. Unter Umständen kann die ausgezeichnete Arbeit auch in die Buchreihe „Fuldaer Studien“ aufgenommen werden.
Der Josef Leinweber-Preis wird zum 31. März 2009 erneut ausgeschrieben. Entsprechende Arbeiten sind bis dahin an die genannte Adresse einzureichen:
Prof. Dr. Christoph Gregor Müller, Rektor der Theologischen Fakultät Fulda, Vorsitzender des Förderkreises der Theologischen Fakultät Fulda e.V., Förderkreis der Theologischen Fakultät Fulda e.V., Eduard-Schick-Platz 2, D-36037 Fulda
Ausschreibung als Download (pdf)
Ausschreibung: Lehrstuhl für Moraltheologie zum 01.10.2009
An der Theologischen Fakultät Fulda ist zum 1. Oktober 2009 der
Lehrstuhl für Moraltheologie (W 3)
neu zu besetzen, mit dem die Wahrnehmung der Aufgaben des Lehrstuhls für Christliche Sozialwissenschaft verbunden ist.
Weitere Information und Voraussetzungen finden Sie hier
Gastvorlesungen Sozialethik und Moraltheologie
Im Rahmen der Vorlesungen für das Fach Moraltheologie findet am Dienstag, 18. November von 16.30 bis 18.00 Uhr eine Gastvorlesung statt.
Im Raum 15 der Theologischen Fakultät Fulda, Eduard-Schick-Platz 2, spricht Herr Dr. Richard Böger, Vorsitzender des Vorstandes der Bank für Kirche und Caritas, Paderborn, zum Thema: „Ursachen der Finanzkrise - Überlegungen zur Regulierung der Finanzmärkte aus Sicht der katholischen Soziallehre“
Im Rahmen der Vorlesungen für das Fach Sozialethik findet am Dienstag, 25. November von 11.00 bis 12.40 Uhr eine Gastvorlesung statt.
Im Raum 15 der Theologischen Fakultät Fulda, Eduard-Schick-Platz 2, spricht Chefarzt Dr. med Martin Flesch, Rupert-Mayer-Klinik für forensische Psychatrie des Bezirks Unterfranken, Lohr am Main, zum Thema: "Von der Bindungsstruktur zur Delikthelix - Deliktanalyse als Bindeglied zwischen Behandlungsplanung und Rückfallprävention - Gewaltstraftäterkasuistiken in der Selbstanalyse -"
Ämter neu besetzt
Am Freitag, 24.10.2008, fand die erste ordentliche Studentenvollversammlung des Wintersemesters 2008 / 2009 statt. 1. Vorsitzende des Allgemeinen Studentenausschusses (AStA) ist Frau Stefanie Bordonaro, 2. Vorsitzender: Stefan Ludovici. Zum Präsidenten des Studentenparlamentes wählte die Versammlung Herrn Jens Körber. Neuer Vertreter ist Herr Alexander Best; Referent für Finanzen: Daniel Remmel.
Sinnvolles im Alter und über das Alter
Das biologische Altern wird öfters mit geistigem Alter verwechselt und sogar an seine Stelle gesetzt. Die Lebensqualität unserer Jahre ergibt sich aber nicht nur aus medizinischen Messgrößen, sondern aus der Fähigkeit zum anregenden Gespräch. Diese kann erlernt werden. Gedichte verschiedener Epochen, rezitiert von Manfred Kalin, ermutigen uns dazu.
Rezitationsabend mit Manfred Kalin: "Das Alter und Wir" 27. Oktober 2008; 20:00 Uhr
WO?: Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars Fulda
Zu Gast in der Theologischen Fakultät
Am Abend des vergangenen Montags (20.10.2008) konnte der Rektor der Theologischen Fakultät Fulda, Prof. Dr. Christoph Gregor Müller, fast 50 Mitglieder des Lions-Clubs Fulda begrüßen. Sie waren seiner Einladung zu diesem Informationsabend über die Theologischen Fakultät Fulda, ihre Arbeit, Geschichte und Projekte zunächst in das Auditorium Maximum der Fakultät gefolgt. Zahlreiche interessierte Nachfragen aus dem Kreis der Club-Mitglieder zeigten einerseits Interesse auf, andererseits die Bedeutung der Theologischen Fakultät Fulda über die Grenzen der eigenen Räume hinaus für das kulturelle Leben sowie das Bildungswesen der Stadt Fulda. Im zweiten Teil der Abendveranstaltung begrüßte der Leiter der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars, Direktor Dr. Berthold Jäger, die Gruppe in den Räumen der Bibliothek. Hier informierte er nicht nur über Geschichte und Bestand der Einrichtung, sondern bot auch Gelegenheit zu einem Besuch der Rämlichkeiten und des Projektes Bibliotheca Fuldensis. Der Abend schloss mit einem Empfang, bei dem die vielen Eindrücke im persönlichen Gespräch nachklingen konnten.
Fotos: M. Wluka
Theologische
Spurensuche: Die Heilige Elisabeth von Thüringen
Im Josef Knecht Verlag (Frankfurt) ist jüngst der neueste Band (Nr.49) der fakultätseigenen Schriftenreihe Fuldaer Hochschulschriften erschienen und ab sofort über den Buchhandel oder die Theologische Fakultät Fulda zu beziehen.
Die Herausgeber des Bandes, der Religionspädagoge Prof. Dieter Wagner und Moraltheologe Prof. Dr. Peter Schallenberg, sammeln und präsentieren darin die Beitrags- und Forschungsergebnisse der Theologischen Fakultät Fulda und des Katholisch-Theologischen Seminars in Marburg zum 800. Geburtstag (2007) der Fuldaer Bistumsheiligen Elisabeth.
Der Band ist dem Großkanzler der Theologischen Fakultät Fulda, Bischof Heinz Josef Algermissen, gewidmet.
Dieter Wagner / Peter Schallenberg (Hrsg.): Heilige Elisabeth von Thüringen - Theologische Spurensuche. Frankfurt: Josef Knecht, 2008 (Fuldaer Hochschulschriften 49), ISBN: 978-3-7820-0913-3, 17,00 EUR
Wirtschaft und Ethik
Am Dienstag, 21.10.2008, findet im Rahmen der Vorlesungen für das Fach Moraltheologie eine Gastvorlesung von Prof. Dr. Wolfgang Bernhardt, Baden Baden, zum Thema "Wirtschaft und Ethik" statt. Von 11:00 - 12:40 Uhr im Raum 15 der Theologischen Fakultät Fulda.
Änderung "lateinische Sprache" - Dank an Paul Bohl
Zum Ende des Sommersemester 2008 wurde Herr Studiendirektor a.D. Paul Pohl in den Ruhestand verabschiedet. Paul Bohl hat mit großem Engagement und menschlicher Herzlichkeit fast 10 Jahre lang den Studierenden die Kenntnisse der lateinischen Sprache vermittelt. Die Theologische Fakultät Fulda dankt ihm und wünscht alles Gute und Gottes Segen.
Zum Wintersemester 2008/2009 wird Herr Studienrat Andreas Sehn den lateinischen Sprachkurs und die lateinische Lektüre übernehmen.
Leitbild der Fakultät
Ab sofort steht HIER das aktuelle Leitbild der Theologischen Fakultät Fulda mit konkreter Zielplanung für das Studienjahr 2008 / 2009 zum Download zur Verfügung.
Jahrestagung katholisch-theologischer Bibliotheken in Fulda
Vom 21. - 25. Juli 2008 findet auf Einladung des Bibliotheksdirektors Dr. Berthold Jäger die 61. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Katholisch-theologischer Bibliotheken (AKThB) in Fulda (Bonifatiushaus) statt.
Weitere Informationen und Anmeldung
Katholische Morgenfeier mit Weihbischof Prof. Diez
Fulda (bpf). In einer katholischen Morgenfeier am Sonntag, 6. Juli, um 11.30 Uhr im 2. Programm des Hessischen Rundfunks (hr2) wird Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez (Fulda) die Ansprache halten.
In Fulda empfangen Sie das Programm über 106,6 MHz oder das Webradio. Die einzelnen Sendungen stehen alternativ dann auch als mp3-Download oder Podcast zur Verfügung.
Zuspruch am Morgen auf hr2
Honorarprofessor und Bischofsvikar Dr. Gerhard Stanke wird im der Woche vom 02. -07. Juni den „Zuspruch am Morgen“ im zweiten Programm des Hessischen Rundfunks (hr2) übernehmen. Seine religiöse Kurzbetrachtung in den Tag ist montags bis samstags um 6.45 Uhr in hr2 zu hören.
In Fulda empfangen Sie das Programm über 106,6 MHz oder das Webradio. Die einzelnen Sendungen stehen alternativ dann auch als mp3-Download oder Podcast zur Verfügung.
Öffentliche Vorträge: Dogmatik und Ökumenische Theologie
Im
Rahmen der Ausschreibung der Stelle eines(r) Wissenschaftlichen Mitarbeiters(in)
für das Fach Dogmatik und Ökumenische Theologie finden drei öffentliche Vorträge
von Bewerbern statt.
Am Mittwoch, dem 28. Mai 2008 ab 14:00 Uhr im Hörsaal 5 der Theologischen Fakultät Fulda
| 14:00 Uhr Markus Lersch, Rösrath | Thema |
|
15:15 Uhr PD Dr. theol. Jan-Heiner Tück, Freiburg |
Thema |
| 16:30 Uhr Dr. phil. Lic. theol. Christine Büchner, Frankfurt | Thema |
Gastvortrag Moraltheologie: Stichwort Sexualmoral
Am Dienstag, dem 24. Juni 2008 fand im Rahmen der Vorlesungen für das Fach Moraltheologie eine öffentliche Gastvorlesung statt.
Der Chefarzt für forensische Psychiatrie des Bezirks Unterfranken, Lohr am Main, Dr. med Martin Flesch, spach zu dem Thema:
Psychosexuelle Abweichungen und Sexualpathologie - im Spannungsfeld zwischen Strafrecht und Eheerfüllungsunvermögen
Zu Beginn seines sehr aufschlussreichen und durch Videobeiträge ergänzten Vortrages stellte Dr. Martin Flesch klar, dass er sich bei seinen folgenden Ausführungen ausschließlich mit Krankhaftem beschäftige. Nicht jede scheinbar unnormale Phantasie, wie sie bei uns allen vorkommen könne, sei schon pathologisch - und: auch strafrechtlich relevant. Ausgehend vom Päpstlichen Rat für die Familie, für den Sexualverhalten im Wesentlichen Bindungsfähigkeit bedeute und Untreue das "Zurücknehmen dessen sei, was man sich schon geschenkt hatte", nannte Flesch eine für das die folgenden Ausführungen wichtige Unterscheidung. In der Analyse forensisch relevanter Tatbestände müsse immer gefragt werden, ob ein sexuelles Bedürfnis durch eine nicht sexuelle Handlung befriedigt wird, oder ob ein nicht sexuelles Bedürfnis in einer sexuellen Handlung Ausdruck findet. Krankhaftes Verhalten sei in Bezug auf vier Aspekte zu untersuchen, die immer zusammenfielen: soziales Beziehungsverhalten, sexuelles Beziehungsverhalten, emotionales Erleben und Handeln sowie Vernunft und kognitive Kontrolle. Sexuelle Devianz, also abweichendes Sexualverhalten allgemein, sei nicht immer strafrechtlich relevant. Das Strafgesetzbuch nenne als entsprechend relevante Tatbestände u.a. Beischlaf mit Verwandten, Missbrauch Schutzbefohlener und Kinder usw. Als krankhaft könne in der Regel ein entsprechendes abweichendes Verhalten bezeichnet werden, wenn es mindestens für 6 Monate wiederkehrend in Form von Fantasie, Impuls und/oder Handlung auftrete. Im Anschluss stelle Dr. Flesch verschiedene Formen von Sexualverhalten vor: Fetischismus, Pädophilie, Sadismus, etc.
Bei der Arbeit mit den Probanden gehe es darum, die ein Verhalten auslösenden "schiefe" Ebene in der Entwicklung zu rekonstruieren, handele es sich bei krankhaft sexuellem Verhalten zumeist auch um eine Form tiefgehender Persönlichkeitsstörung. Ein Therapieerfolg sei möglich, aber eher selten. Oftmals könne es nur darum gehen, Rückfallpräventionspläne zu erarbeiten. Gleichwohl sei zu beachten, dass nur Sexualverbrechen nur etwa ein Prozent der Gesamtkriminalität ausmache und sogar rückläufig sei. Das mindere natürlich nicht ihre oftmals besonders schlimmen (seelischen) Folgen für die Opfer. Medien schlachteten solche "Fälle" aber oftmals ungeniert aus.
Am Ende blieben im vollbesetzten Hörsaal notgedrungen Fragen offen, deren Beantwortung auch nicht primär Absicht der Gastvorlesung waren. Etwa: Was bedeutet oder ist Normalität? Wandelt sich das als "Normal" definierte im Laufe der Zeit und innerhalb von Kulturen?
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Prof. Dr. Christoph Gregor Müller wird neuer Rektor
Der Großkanzler der Fakultät hat den Professor für Neutestamentliche Exegese, Neutestamentliche Einleitungswissenschaft und Bibelgriechisch, Prof. Dr. Christoph Gregor Müller, zum neuen Rektor der Fakultät ernannt. Müller folgt damit Prof. Dr. Richard Hartmann, der seit dem 01.10.2004 Rektor der Theologischen Fakultät Fulda ist und bis Oktober diesen Jahres im Amt bleibt. In seiner Amtszeit hat sich Prof. Hartmann in großem Maße für die Belange der Fakultät eingesetzt. An dieser Stelle sei lediglich auf den Ausbau des Archivs für Pastorale Arbeitshilfen, Formulierung von Leitbild und Fakultätsbericht, Anschaffung medialer Technik oder verschiedene Sanierungsarbeiten und Neubauten (Sanitäre Anlagen, behinderten gerechter Fahrstuhl,...) hingewiesen.
Zum neuen Prorektor wurde der Alttestamentler Prof. Dr. Dr. Bernd Willmesernannt. Willmes war bereits von 1994-2000 Prorektor und von 2000-2004 Rektor der Fakultät.
Der Ernennung durch den Großkanzler ging die Wahl durch die Fakultätskonferenz und Bestätigung durch die Kongregation für das Katholische Bildungswesen voraus. Die Amtszeit beläuft sich auf den Zeitraum vom 01.10.2008 bis 30.09.2010.
Neues Portal zur Literaturrecherche
Kooperation in der Fuldaer Bibliothekslandschaft: Am 10. März wurde
FILIP, das Fuldaer Informations- und Literatur-Portal, aus der Taufe
gehoben. Damit konnte eine weitere lokale Sicht des HeBIS-Portals realisiert
werden. FILIP vereint die Funktionalitäten: Literatur-Recherche, -Bestellung und
Fernleihe. Die Benutzer können nun neben dem Online-Katalog und den beiden
Retro-Katalogen der Hichschul - und Landesbibliothek auch den Bestand des
Bischöflichen Priesterseminars in die Suche miteinbeziehen. Ergänzt wird die
Auswahl durch lokale Bestände, wie z.B. die Bestände des Stadtarchivs oder der
Medizinischen Zentralbibliothek am Klinikum Fulda (vorerst durch weiterführende
Links). Außerdem stehen weitere Suchprofile für die überregionale Recherche zur
Verfügung (Pressemeldung HeBiS).
Die Ethik Kants und ihre Aktualität
Die
Theologische Fakultät Fulda lädt zu einem öffentlichen Gastvortrag von Prof.
Dr. Dieter Schönecker (Universität Siegen) ein. Er spricht am 10. Juni 2008
zum Thema "Die Ethik Kants und ihre Aktualität". Der Vortrag findet im
Rahmen der Vorlesung Philosophie (Ethik) von Herrn Prof. Dr. Bernd Goebel statt.
11:00 Uhr, Raum 5, Theologische Fakultät Fulda
In einer spannenden, zumeist in freier Rede gehaltenen, Vorlesung gab Professor Schönecker aus Siegen einen - angesichts der kurzen Zeit freilich nur anfanghaft möglichen - Einblick in die Ethik Immanuel Kants, den er gleich zu Beginn auf eine Ebene etwa mit dem großen Philosophen Aristoteles stellte. Wichtig sei es festzuhalten, dass es die eine Ethik Kants nicht gebe. Vielmehr habe Kant in verschiedenen Schriften jeweils unterschiedliche Aussagen gemacht. Aus diesem Grund gab der Vortragende zu Beginn auch einen Überblick zur Textlage. Am Ende charakterisierte Schönecker den Philosophen dann als Intentionalist, Universalist, Kognitivist, moralischer Realist und Intutionist. Die durchaus umstrittene Frage, ob er auch ein Konsequentialist gewesen sei (es ihm also als Intentionalist (Abstellen auf die Absicht) und Deontologe trotzdem auch auf die Folgen einer Handlung ankomme), lies er dabei offen. Im Mittelteil seiner Ausführungen sprach Schönecker über die Hauptthesen der Ethik Kants. Dessen Motivationstheorie kreist um die Begriffe des guten Willens und der Pflicht. Handeln aus Pflicht komme für Kant nur für die sinnlich vernünftigen Wesen in Frage, die - anders als vollkommen vernünftige Wesen - nicht schon mit einem heiligen Willen (der nur auf das Gute ausgerichtet ist) ausgestattet sind. Pflicht sei nach Kant die "Notwendigkeit einer Handlung aus Achtung vor dem Gesetz", wobei er nicht näher bestimme, was Achtung und Gesetz genauer meine. Nicht jede Handlung aus gutem Willen geschehe für Kant notwendig aus Pflicht, wohingegen jede Handlung aus Pflicht aber aus gutem Willen geschehe, der für ihn mehr ist als nur ein Wünschen. Im Hinblick auf Kants normative Ethik wies der Vortragende darauf hin, dass seine Philosophie entgegen der Meinung vieler Forscher nicht völlig Gemüts- und Gefühllos sei. Vielmehr sei es für Kant entscheidend, dass ein "Erregt-Werden", dass ein vom moralischen Gesetz selbst ausgelöstes "Gefühl der Lust", nötig sei um zu erkennen, was der Kategorische Imperativ bedeute. Dieses an sinnliche Vernunftwesen gerichtete (Imperativ) Gebot sei an nichts Kontingentes gebunden, sei "objektiv nötigend" (Kategorisch). Das eigene Handeln so zu prüfen, dass seine Maximen stets zu allgemeingültigen werden können, sei also eine allgemeine und notwendige Forderung. "Warum moralisch sein?" - Kants Begründungstheorie war dann Gegenstand der dritten Hauptthese. Dieser Frage hat sich Immanuel Kant in der "Grundlegung der Metaphysik der Sitten" zugewendet. Dabei argumentiere er so, dass der Mensch grundsätzlich frei sei. Er könne Gründe angeben dafür, etwas zu glauben. Jeder, der nun versuche den Determinismus zu belegen, müsse schon Freiheit voraussetzen: denn einen Beweis zu führen bedeute mit Gründen zu operieren. Für Kant ist der Mensch aber nicht nur praktisch, sondern auch moralisch frei. Nun sei die "Welt der Dinge an sich" der Welt der Erscheinungen übergeordnet: in diesem Sinne dann auch das Sittengesetz.
Hinweis zu Vorlesungen
Über aktuelle Änderungen zu Vorlesungen und Seminaren werden Sie ab sofort über die Startseite der Homepage informiert. Bitte schauen Sie dort regelmäßig nach.
Fotografische Eindrücke
Kennen Sie eigentlich schon die Theologische Fakultät im Bild? Nein? - Dann schauen Sie Hier vorbei und sammeln Sie ein paar Eindrücke.
Mitgliederversammlung des Förderkreises
Pressemeldung: Kritische Anmerkungen zum Bologna-Prozess – Mitgliederversammlung des Förderkreises der Theologischen Fakultät Fulda e. V.
Fulda (THF). Anlässlich der Jahresversammlung des Förderkreises der
Theologischen Fakultät Fulda e. V. befasste sich der Vorsitzende, Herr Rektor
Prof. Dr. Richard Hartmann, in seinem Vortrag mit den Folgen der Studienreform
für das Theologie-Studium.
Der Grundidee einer Vereinheitlichung der Studien in Europa, der Förderung einer besseren Internationalisierung, des Aufbauenden Lernens und auch der Integration der über das akademische Lernen hinausgehenden Kompetenzen stimmte Hartmann zu. Ob durch die Maßnahmen sowohl im deutschen Hochschulrecht, wie in den Entscheidungen des Katholischen Fakultätentags und der Deutschen Bischofskonferenz sowie der Kongregation für das Katholische Bildungswesen in Rom dazu die richtigen und zielführenden Rahmenbedingungen geschaffen worden seien, stellte Hartmann jedoch in Frage. Obwohl der Bolognaprozess bis 2010 zum Abschluss gekommen sein sollte, liegen für die Theologie noch nicht die endgültigen Vereinbarungen vor.
So wird seitens der kirchlichen Vertreter die Zweigliedrigkeit des Studiums im Sinne des Diploms und des Lizentiatsstudiengangs dokumentiert. Das Diplom wird künftig, wie bereits in Österreich, Magister Theologiae heißen. Einen 6-semestrigen berufsqualifizierenden Bachelor in Theologiehalten die kirchlichen Verantwortlichen nicht für denkbar. Die Theologen haben sich zwar auf 24 Module verständigt, doch der jeweilige Zuschnitt in den einzelnen Fakultäten ist so unterschiedlich, dass der Studienortwechsel eher schwerer als leichter wird. Insgesamt wird es für Studierende ein wesentlich verschultertes Lernen, kaum mehr in akademischer Freiheit geben, dazu wesentlich umfangreichere Prüfungslasten.
Immer wieder hatte die Fuldaer Fakultät versucht auf die Ausgestaltung Einfluss zu nehmen. Der Druck der Ministerien auf die großen Universitäts-Fakultäten erlaubte jedoch kaum einen Widerstand, wie ihn z. B. die Juristen bis heute noch leisten. Darum hat auch Fulda inzwischen eine neue Studienordnung vorbereitet, die versucht die noch vorhandenen Spielräume zu nutzen. Sobald die Vereinbarungen zwischen Vatikan, Bischofskonferenz und Kultusbehörden abgeschlossen sind, wird dann das nötige Genehmigungs- und Akkreditierungsverfahren eingeleitet.
In der davorliegenden Jahresversammlung wählten die Mitglieder mit Herrn Dr. Schöppner (Leiter des Marianums) und Frau Edeltraud Kübler (Theologische Fakultät) zwei neue Vorstandsmitglieder. Frau Liselotte Hamberger und Frau Erika Kollmann, beide von Anfang an im Vorstand tragende Persönlichkeiten, standen nun nach 21 Jahren nicht mehr zur Verfügung. Als neuer Rektor der Fakultät wird Herr Prof. Dr. Christoph G. Müller ab 1. Oktober 2008 zugleich 1. Vorsitzender des Förderkreises.
Wichtigstes Projekt ist weiterhin die Rekonstruktion der Bibliotheca Fuldensis. Durch die Anstellung von Frau Dr. Regina Pütz als wissenschaftliche Mitarbeiterin kommt nun die Sicherung der Fragmente gut voran. Prof. Dr. Marc-Aeilko Aris, München, informierte in seinem schriftlichen Bericht, dass im Rahmen der Exzellenzinitiative an der Ludwig-Maximilians-Universität in München nun bald ein Datenbanksystem zur Verfügung steht, das via Internet die Forschung weiter fördern kann.
_________________________
Am Dienstag dem 03. Juni 2008 findet die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung des Förderkreises der Theologischen Fakultät Fulda statt. Versammlungsbeginn für die Mitglieder ist um 19:15 Uhr im Hörsaal 5 der Theologischen Fakultät Fulda, Eduard-Schick-Platz 2.
Der Förderkreis, dem der jeweilige Rektor vorsteht, wurde im Jahr 1987 gegründet und verfolgt das Ziel der ideellen und materiellen Unterstützung der wissenschaftlichen Priester- und Theologenausbildung in der Diözese Fulda. Er fördert insbesondere die Durchführung wissenschaftlicher Projekte der Theologischen Fakultät Fulda, die bibliothekarische Aufarbeitung des kulturellen Erbes der Abtei und Diözese Fulda (z.B. die Rekonstruktion der „Bibliotheca Fuldensis“ > Institut Bibliotheca Fuldensis: http://www.thf-fulda.de/bibliothek/institut.htm) sowie den wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch. Darüber hinaus sind ihm das Gespräch der Theologischen Fakultät mit anderen Weltreligionen und die Unterstützung bei der Publikation wissenschaftlicher Arbeiten ein Anliegen.
Neben dem amtierenden Rektor, Prof. Dr. Richard Hartmann, und Frau Liselotte Hamberger als stellvertretende Vorsitzende sind weiterhin Herr Prof. Dr. Bernd Goebel (Vertreter der Professorenschaft) und Frau Erika Kollmann (Schriftführerin) sowie Herr Oberbürgermeister Gerhard Möller und Dr. Thomas Schmitt ehrenamtlich im Vorstand engagiert.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung spricht der Rektor der Theologischen Fakultät Fulda und Vorsitzende des Förderkreises, Prof. Dr. Richard Hartmann, in einem öffentlichen Vortrag über die Hochschulreform in Europa. Er wird über den aktuellen Stand und die weitere Entwicklung des sog. "Bologna-Prozesses" vortragen und die daraus resultierenden Konsequenzen für das Studium der Katholischen Theologie erörtern. Dabei wird die Grundidee der Reform ebenso zur Sprache kommen, wie das genuin römische und differierende Studiensystem mit Abschluss „Baccarlaureus Philosophie“ und „Lic. Theologie“. Die Stellung des Vatikans im Bologna-Prozess wird neben seinen Chancen und Risiken für Hartmann genauso Thema sein, wie die neue Studienordnung der hiesigen Fakultät.
Der öffentliche Vortrag beginnt um 20:00 Uhr im Auditorium Maximum der Theologischen Fakultät, Eduard-Schick-Platz 2. Weiter zum Förderkreis
Neues aus der Bibliothek: Handschrift und Retrokatalogisierung
Ab sofort sind ca. 90 Prozent des Bibliotheksbestandes des Bischöflichen Priesterseminars (Hauptbibliothek der Theologischen Fakultät Fulda) online recherchierbar. Weiter
Am 5. März findet um 10.00 Uhr die Übergabe einer
restaurierten Handschrift aus dem 13. Jh. statt. Das Projekt konnte verwirklicht
werden durch die finanzieller Unterstützung des Rotary Clubs Fulda und des
Restaurators Hans-
Dieter Lomp (Schlitz-Queck).
Weiter
Frauenklöster - Klosterfrauen: Ausstellungseröffnung
Mo - Do: 10 - 15 Uhr und Fr: 10 - 12 Uhr
Termine, Informationen, Homepage
Das BUCH zur Ausstellung: Jetzt verfügbar beim Matthias-Grünewald-Verlag (Ostfildern)
Die Ausstellung wurde am Donnerstag, dem Februar 2008 um 19.30 Uhr offiziell von Bischof Heinz Josef Algermissen eröffnet. Nach einem Festakt im Dompfarrzentrum konnten die mit Spannung erwarteten Fotos im Auditorium Maximum der Theologischen Fakultät Fulda zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die sehr positive Resonanz des Eröffnungsabends verspricht großen Erfolg für die Ausstellung über Fulda hinaus. Weiter zur Presse
Initiatorin Dr. Ute Leimgruber, Kuratorin Dr. Carmen Roll und Dominikanerin Dr. Aurelia Spendel (Augsburg), die Festvortrag hielt (v.l.n.r.).

Eröffnete die Ausstellung offiziell, Bischof Heinz Josef Algermissen (links) mit Dr. Ute Leimgruber.
Fotos (3): Manuel Wluka
Fotograf Eberhard Schorr (ganz rechts) mit Dr. Ute Leimgruber, Bischof Heinz Josef Algermissen und Schwestern der Fuldaer Abtei St. Maria.
Seit nunmehr 5 Jahren: Archiv für Pastorale Arbeitshilfen
An der Theologischen Fakultät Fulda (Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars: Hauptbibliothek der Theologischen Fakultät Fulda) besteht seit nunmehr 5 Jahren das Archiv für Pastorale Arbeitshilfen. Aus diesem Anlass liegt nun der Besprechungsdienst 5/2008 vor.
6. Symposion: Verantwortet Kirche sein - hier und heute
Unter diesem Titel fand am 21. Juni 2008 von 9:00 bis 16:00 Uhr das 6. Symposion der Theologischen Fakultät Fulda statt. Herzlich eingeladen waren alle pastoralen MitarbeiterInnen, Priester, Diakone und Laien, Pastoral- und GemeindereferentInnen, die Mitglieder der Pfarrgemeinderäte und Verwaltungsräte, die Katholikenratsmitglieder sowie MitarbeiterInnen im Bischöflichen Generalvikariat.
Bischof Heinz Josef Algermissen hielt einen Grundsatzvortrag über die Strukturen des Bistums Fulda Zur Presseschau
Bischof Algermissen feiert 65. Geburtstag
Am heutigen Freitag (15.02.2008) vollendet der Fuldaer Bischof und Großkanzler der Theologischen Fakultät Fulda, Heinz Josef Algermissen, sein 65. Lebensjahr. Nach einem feierlichen Pontifikalamt im Hohen Dom zu Fulda fand im Auditorium Maximum der Theologischen Fakultät ein öffentlicher Empfang statt. Zahlreiche Gäste aus Bistum, Öffentlichkeit und Politik überbrachten dem Bischof viele Glückwünsche.


Alle Fotos: Manuel Wluka
Siehe auch: Presse
Lesung in der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars
Gedichte und Liedtexte verschiedener Epochen zu einem verschwiegenen Lebensgefühl - ausgewählt, bearbeitet und vorgetragen von Rezitator Manfred KalinVortragsabend / Lesung:
Montag, 10. März 2008, 19.00 Uhr
Vortragsraum der Bibliothek des Bischöfl. Priesterseminars
Hrabanus-Maurus-Akademie: Mensch zwischen Mann und Frau“
"Bei seiner Ansprache vor den Theologieprofessoren im Rahmen seines Deutschlandbesuches 1980 sagte Papst Johannes Paul II. überraschenderweise: „Sie [die Vertreter der Theologie] stehen in einer großen Tradition, wenn ich nur an den hl. Albert den Großen, Nikolaus von Kues, Möhler und Scheeben, Guardini und Przywara denke. Ich nenne diese hervorragenden Theologen stellvertretend für viele andere, die in der Vergangenheit wie in der Gegenwart nicht nur die Kirche des deutschen Sprachraums, sondern die Theologie und das Leben der ganzen Kirche bereichert haben und noch ständig bereichern.“"
Erich Przywara´s (1889-1972) Theologie der Geschlechter stand im Mittelpunkt des akademischen Vortrags von Herrn Kaplan Florian Böth (Baunatal) anlässlich der Hrabanus-Maurus-Akademie 2008 („Mensch zwischen Mann und Frau“. Anmerkungen zur Theologie der Geschlechter bei Erich Przywara). Von der Beobachtung ausgehend, dass Menschsein immer Mannsein oder Frausein bedeute, entwickelte Florian Böth den Gedankengang des trotz der Einschätzung Johannes Pauls II. relativ unbekannten Theologen und ging dabei von dessen Metaphysik der Geschlechtlichkeit aus. Geschlechtlichkeit sei keine austauschbare Größe; vielmehr gehöre sie jeweils konstitutiv zum Wesen des Menschen dazu. "Um die Sicht katholischer Theologie, wie sie auch Erich Przywara bietet, nachzuvollziehen, ist es nötig anzuerkennen, dass Frauen und Männer objektiv verschieden sind," so Böth. Die hier dargestellte Theologie der Geschlechter beruhe auf dem Prinzip der Analogia Entis: Bei aller Ähnlichkeit zwischen Schöpfer und Geschöpft gibt es dennoch eine immer größere Unähnlichkeit, wie es 4. Laterankonzil von 1215 festgehalten hat.
"Bei der Analogia entis geht es zunächst darum, die je immer größere Erhabenheit Gottes herauszustellen, und erst dann darum, das Verhältnis von Schöpfer und Geschöpf zu beschreiben. Dass dieses Verhältnis ein dynamisches ist, insofern es auf die lebendigen Größen von Gott und Mensch und deren lebendige Beziehung verweist, deutet schon an, wie sehr es um die Wirklichkeit selbst geht. Nicht nur das Erkennen und die Rede von Schöpfer und Geschöpf wird betrachtet, sondern ihr Sein an sich, so dass Przywara von einer Analogie des Seins, einer Analogia entis, sprechen kann."
Zu dieser gleichsam "senkrechten" Analogie gesellt sich bei Przywara eine waagerechte hinzu. Dies ist die Andersartigkeit des Menschen als Mann und als Frau. Zusammen bilde sich damit eine Kreuzesform: Daher die Rede von der theologia crucis. Nun habe den Theologen besonders die Spannungs-Einheit von Mann und Frau interessiert. Beide seien nicht identisch, aber beide sind Mensch. Böth zeigte im Folgenden verschiedene Erklärungsmodelle für diese Geschlechterdifferenz auf: die Unterordnung der Frau unter den Mann, der Mensch als mann-weibliches Wesen oder die Gleichwertigkeit und Differenz von Mann und Frau (Polarität).
Erich Przywara`s Beitrag zur Klärung ist die sog. Allo-Enantio-Thetik - das Analogiemodell, für das die Polaritätsthese gleichsam eine Vorstufe bildet. "Dabei meint Thetik einen aufgestellten Satz, eine Behauptung, die die Elemente des anderen, fremden, verschiedenen (Allo vom griechischen állos) wie auch des entgegen gesetzten, gegenüber stehenden, sich begegnenden (Enantio vom griechischen enantíos) umfasst. Es geht also um das rhythmische Gegenüber und Zueinander zum jeweils Anderen, der bei aller Bewegung und Begegnung doch immer der Andere bleibt," so der Vortragende. Die Geschlechtlichkeit bleibe jedoch auch für Przywara ein Rätsel. Der Weg aber den Erich Przywara gehe versuche, Gott als den je immer Größeren in den Blick zu nehmen: Gott als Deus semper maior . In einer Theologie der Geschlechter müssten nun unbedingt die Unterschiede, also das Andere des Anderen, betont werden. Für Przywara bedeute dies, dass das "Geheimnis des Menschen nur dann angemessen erfasst wird, wenn die Differenz von Mann und Frau anerkannt wird." Das bedeute ferner, dass der Mensch die konkrete Geschlechtlichkeit annehmen müsse und letztlich die hierin liegende Differenz den Menschen mehr und mehr zum Geheimnis Gottes führe. Von daher ist die Allo-Enantio-Thetik der Geschlechter auch Nykto-Thetik, ›Stand in Nacht‹ des ›Mensch zwischen Mann und Frau‹.
Böth endet: "Dass die Analogie von Mann und Frau in das Geheimnis des je größeren Gottes verweist, ist der tiefste Sinn der Theologie der Geschlechter. Dass sie letzten Endes nur in der geheimnisvollen Begrifflichkeit der Analogie erfasst werden kann, beweist ihren Stellenwert."
Die diesjährigen Akademie hatte mit einem Gottesdienst in der Kapelle des Bischöflichen Priesterseminars begonnen. Zelebrant und Rektor, Prof. Dr. Richard Hartmann, betonte in seiner Predigt Bedeutung und Wagnis einer "theologisch-spirituellen Topographie". Mitfeiernde des Gottesdienstes seinen (hoffentlich) niemals nur Gottesdienstbesucher: "Hörerinnen und Hörer des Wortes sind wir. Und dankbar dafür. Das ist momentan ihr Ort, jetzt in diesem Moment und immer wieder." Wie schaut es mit dem Ort der Kirche aus? Sie ist pilgernde Kirche. Sie ist der Ort an dem sich Menschen auf das Reich Gottes vorbereiten. Das Reich Gottes: bereit, geprägt und zugleich Erwartung. Dabei dürften wir nie vergessen, dass die letzte Heimat eben im Himmel sei. Jetzt aber seien wir Gerufene, Pilgernde - das als Studierende, Lehrende, Mitarbeiter : "Mal hörend, mal verkündigend, mal in der Haltung derer, die vorbereiten und dann wieder der Sämann." Gott aber sei es, der wachsen lasse und das Nest baue, so Hartmann abschließend.
Bei dem sich anschließenden Festakt im Auditorium Maximum der Theologischen Fakultät konnte der Rektor dann zahlreiche Gäste aus Kirche, Öffentlichkeit, Politik, Bildung und Presse begrüßen. Ein besonderer Willkommensgruß galt den beiden Fuldaer Weihbischöfen Karlheinz Diez und Johannes Kapp. Bischof Heinz Josef Algermissen weilte schon in München. Dort wird sein Weihekollege Reinhard Marx zum Bischof eingeführt. In der deutschen katholischen Hochschullandschaft stünden durchaus auch einige Probleme und in Zukunft nötige Umbrüche an, so Hartmann. Hier seinen nur das Fehlen von Priestern für die Lehrstühle, die Rolle der Theologie in der Öffentlichkeit zu nennen. Mit dem Modul-System werde es einen ganz neuen Studienaufbau geben und etliche Personalentscheidungen sollten dafür sorgen, dass ab 2008/09 wieder etwas mehr "Normalität" einkehre: "Wir sind guter Hoffnung", so Prof. Hartmann.
Im Rahmen der Feier wurde für außerordentliche Studienleistungen der Eduard-Schick-Preis an Herrn Diakon Jürgen Kämpf übergeben (Diplomarbeit: "Der Zölibat als eine mögliche Form reiner Liebe"). Die Akademie schloss mit einem Grusswort des Herrn Weihbischof Karlheinz Diez in Vertretung des Großkanzlers Bischof Heinz Josef Algermissen. Musikalisch gestaltet wurde die Feier von Ludmila und Maria Langenstein sowie Lothar Ebert.
Zur Berichterstattung siehe Presse
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Wluka
Rektor Prof. Dr. Richard Hartmann, Vollbesetztes Audi-Max, Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez, Dipl. Theol. Kaplan Florian Böth, Preisträger Eduard-Schick Preis Dipl. Theol. Diakon Jürgen Kämpf, Gruppenbild
Begegnung mit Studierenden aus Kassel
Am Mittwoch dem 09. Januar 2007 findet auf Einladung von Bischof Heinz Josef Algermissen eine Begegnung mit rund 100 Studierenden und Lehrkräften des Instituts für katholische Theologie aus Kassel statt. Bevor sich um 15.30 Uhr im Auditorium Maximum der Theologischen Fakultät Fulda den Studierenden die Möglichkeit bietet, mit Bischof Algermissen über Schulpastoral oder Religionsunterricht zu diskutieren, finden ab 14.15 Uhr schon Diskussionsrunden mit Rektor Prof. Dr. Richard Hartmann, Schulamtsdirektor Winfried Engel und dem Religionspädagogen aus Kassel, Prof. Dr. Herbert A. Zwergel statt.
An die Diskussion schließt sich ab ca. 16.30 Uhr ein abschließendes Vespergebet in der Michaelskirche mit Bischof Algermissen an, das von den Studierenden aus Kassel gestaltet wird.
Foto: Wluka
Zur Berichterstattung siehe Presse
Die Unterlagen zum Impulsvortrag von Prof. Dr. Richard Hartmann finden Sie hier.
Hrabanus-Maurus-Akademie 2008
Die Theologische Fakultät Fulda lädt herzlich ein zur
Hrabanus-Maurus-Akademie am Freitag, dem 1. Februar 2008.09:00 Uhr s. t. Eucharistiefeier
10:00 Uhr c. t. Akademische Feier
Mit einem akademischen Vortrag von Herrn Dipl.-Theol. Florian Böth zum Thema: „Mensch zwischen Mann und Frau“ – Anmerkungen zur Theologie der Geschlechter bei Erich Przywara
Sozialpastoral in Kolumbien
Am
Mittwoch, dem 05. Dezember 2007 findet ein Vortrag und Kolloquium zum Thema
Sozialpastoral in Kolumbien statt.
Der deutsche Theologe Thomas Jung ist seit 12 Jahren als Laienmissionar in Pasto (Kolumbien) tätig und berichtet über seine Arbeit und die kirchlichen Bemühungen beim Aufbau von sozial-pastoralen Gruppen.
15.00 - 16.30 Uhr im Auditorium maximum der Theologischen Fakultät Fulda, Eduard-Schick-Platz 2.
"Kleine Geschichte der abendländischen Metaphysik" in 3. Auflage
Bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft Darmstadt* ist soeben die dritte und durchgesehene Auflage der "Kleinen Geschichte der abendländischen Metaphysik" des Fuldaer Professors für Fundamentaltheologie, Religionsphilosophie und philosophisch-theologische Propädeutik, Jörg Disse, erschienen.
Ehemaliger Rektor Prof. Dr. Werner Jacobs ist gestorben
Am Mittwoch, dem 07. November 2007 ist der ehemalige Rektor der Fakultät, Herr Prof. Dr. Werner Jacobs, verstorben. Die Theologische Fakultät Fulda gedenkt seiner in Dankbarkeit im Gebet.
Prof. Jacobs stand im 95. Lebensjahr und 69. Jahr seines Priestertums.
Das Requiem für den Verstorbenen wird am Dienstag, dem 13.11.2007, um 14.00 Uhr im Hohen Dom zu Fulda gefeiert. Beerdigung anschließend auf dem Friedhof am Frauenberg. Rosenkranzgebet um 13.30 Uhr.
Alternativer Download (HQ) als .pdf (800kb)
Gastvorlesung Moraltheologie
Am
Dienstag, dem 11. Dezember 2007 findet eine öffentliche Gastvorlesung im
Fachbereich Moraltheologie statt.
Der Chefarzt für forensische Psychatrie des Bezirks Unterfranken, Lohr am Main, Dr. med. Martin Flesch spricht zu dem Thema:
"Ohne Schuld handelt...!?" Der forensisch-psychiatrische Schuldbegriff im Spannungsfeld von Justiz und moralischem Anspruch.
11.00 - 13.00 Uhr im Hörsaal 15 der Theologischen Fakultät Fulda, Eduard-Schick-Platz 2.
Studentenschaft der Theologischen Fakultät Fulda mit neuer Vertretung
(wlk) In der ersten ordentlichen Studentenvollversammlung im Wintersemester 2007/2008 haben sich die Studierenden der Theologischen Fakultät Fulda eine neue Vertretung geben. Zum neuen Vorsitzenden des Allgemeinen Studenten Ausschusses (AstA) wurde Herr cand. theol. Andreas Reineck gewählt, er wird vertreten von Herrn stud. theol. Till Hünermund. Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit dankte am Beginn der Vollversammlung der Rektor der Fakultät, Prof. Dr. Richard Hartmann, in seinem Grusswort den Studierenden für ihr Engagement während des letzen Semesters: „Ohne Sie gäbe es auch diese Fakultät nicht,“ so Hartmann. In seinem Rechenschaftsbericht dankte dann auch der scheidende Vorsitzende des AStA, Herr cand. theol. Manuel Wluka, seinen Kommilitonen und Kommilitoninnen für das entgegengebrachte Vertrauen und verband dies mit den besten Wünsche für die dann neu gewählte Vertretung. Wluka erinnerte an ein ereignisreiches letztes Semester. So werden sich durch die Modularisierung des Studiums einige Neuerungen ergeben; als ein weiterer Schritt zu noch mehr Qualität in der Lehre sei auch die bereits begonnene Evaluation der Professoren und Dozenten/innen anzusehen. Im Rahmen der Entscheidungsprozesse innerhalb der Fakultät habe das Wort der Studierenden durchaus ein großes Gewicht, so die abschließende Zusage an den neuen AStA, der in Fulda zwei Sitze in der Fakultätskonferenz hat. Nachdem der scheidende Vorsitz, sowie die Vorsitzenden des Studentenparlaments und die Kassen entlastet wurden, kam es zu den Wahlen mit obenstehendem Ergebnis. Neben dem neuen AStA wurde außerdem ein neues Studentenparlament bestimmt. Unter dem Vorsitz von Herrn stud. theol. Jens Körber wird es noch von Herren cand. theol. Christian Schwierz und stud. theol. Janko Brstiak vertreten. Die Versammlung schloss nach weiterem Austausch unter dem Punkt Verschiedenes.
Homepage der Fakultät mit positiver Kritik
Im Magazin der Fuldaer Zeitung (FZ) vom 20.10.2007 (Rubrik Religion im Leben) wird der Besuch auf der Homepage der Theologischen Fakultät Fulda empfohlen. Hier heißt es: "Die Homepage der Bildungseinrichtung lädt zum Stöbern ein."
Fakultätsbericht
Wie bereits angekündigt steht ab sofort der neue Fakultätsbericht der Theologischen Fakultät Fulda für das Studienjahr 2006 / 2007 zur Verfügung. Zum Download
Solo Dios basta
Am Festtag der Heiligen und ersten Kirchenlehrerin (Paul VI., 1979) Therese von Jesus (Teresa von Avila), hat die Theologische Fakultät Fulda die Eröffnung des Studienjahres 2007 / 2008 gefeiert. Bei der Eucharistiefeier, mit der die Eröffnungsakademie wie gewohnt in der Kapelle des Bischöflichen Priesterseminars begannt, erinnerte Prof. Dr. Richard Hartmann als Rektor der Fakultät und Vorsteher der Messfeier an die große spanische Karmelitin. In seiner Predigt verwies Hartmann auf die eindrucksvollen und spirituellen Worte von Avilas:
| Nada te turbe,
nada te espante Quien a Dios tiene, nada le falta |
Laß Dich nicht ängstigen
laß Dich nicht quälen Wer sich an Gott hält dem wird nichts fehlen. Gott allein genügt. |
Auch am Beginn des neuen Studienjahres, der für alle sicher von unterschiedlichen Gefühlen geprägt sei - bei den Erstsemestern, den Eltern, den Professoren - stehe Gottes Zuspruch. Gott allein genügt und nichts wird dem fehlen, der sich auf ihn verlässt.
Die sich anschließende Feier im Auditorium Maximum der Theologischen Fakultät wurde durch barocke Klänge von Frau Stadelmann und Herrn Ebert von der Musikschule Fulda festlich begonnen. In seiner Begrüßung erinnerte Rektor Hartmann an das letzte Semester und wagte einen Ausblick auf das nun beginnende. Zuvor konnte er neben den Fuldaer Weihbischöfen Johannes Kapp und Karlheinz Diez auch den Großkanzler der Fakultät Bischof Heinz Josef Algermissen begrüßen. Gekommen waren auch die lehrenden Professoren, Dozenten und Dozentinnen und Emeriti der Fakultät, die Vizepräsidentin der Hochschule Fulda Frau Prof. Kathrin Kohlenberg-Müller sowie der Kanzler der Hochschule Herr Feller. Seitens der Öffentlichkeit der Stadt Fulda konnten Herr Dr. Werner Kirchhoff vom Kulturamt und Herr Landgerichtspräsident Hans Schaumburg begrüßt werden. Ebenso willkommen waren die Vertreter von Kirche und Caritas des Bistums: der neue Caritasdirektor Dr. Markus Juch sowie die Vertreter von Domkapitel, Generalvikariat, Orden und des Klerus. Einen besonderen Dank richtete Prof. Hartmann an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fakultät sowie an die Freunde und Förderer Pfr. i.R. Heinrich Unterstell und Msgr. Karl-Stephan Fischer. Nicht zuletzt war aber den Studierenden "Wíllkommen" zu sagen: "Wir brauchen uns gegenseitig und ich Wünsche ein gedeihliches Miteinander", so Hartmann.
Für dieses Semester haben sich einige Neuerungen ergeben, über die der Rektor im Folgenden informierte. Der vakante Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft ist leider noch nicht besetzt, hier wird Regens Dr. Cornelius Roth einen Lehrauftrag annehmen. Herr PD. Dr. Peter Lüning aus Paderborn wird in diesem Semester die Dogmatik und oekumenische Theologie vertreten. Die Assistentenstelle von Frau Ulricke Wick-Alda ist ausgelaufen; als Nachfolgerin konnte Frau Dr. des. Anja Solbach begrüßt werden. Prof. Bernd Goebel hat in diesem Semester ein Forschungsfreisemester. Für die Arbeit in Fakultät, Bibliothek und dem Institut Bibliotheca Fuldensis konnten Herr cand. theol. Manuel Wluka (Teilzeitstelle durch Stiftungsmittel), Frau Reichardt (Bibliothek), Frau Hochstein (Bibliothek) und Frau Dr. Regina Pütz (Institut) gewonnen werden. Ein Dank Prof. Hartmanns galt in diesem Zusammenhang auch dem Förderverein vertreten durch Frau Hamberger und Frau Kollmann wie den Vertretern der örtlichen Presse.
Mit Beginn des Wintersemesters liegt nun auch der zweite Jahresbericht der Fakultät (2006/2007) vor. Er steht auf dieser Webseite auch zum Download zur Verfügung. Der Bericht gibt Zeugnis von der regen Arbeit des Kollegiums der Fakultät. Nach erfolgreicher Gastgeberschaft der Jahrestagung der Görresgesellschaft und verschiedentlichen Vortragsreisen (u.a. Symposion der Kardinal Wyczinsky-Universität, Warschau) kann nun ein geregelterer Arbeitsalltag beginnen. Weiterhin gespannt blickt die Fakultät auf die Neuordnung des Studiums und der Studienordnung im Rahmen der Modualisierung. Schon jetzt sei herzlich eingeladen, so Prof. Hartmann, zum Kontaktstudium zum Thema "Wunder" (Informationen auf dieser Webseite). Außerdem seit darauf hinzuweisen, dass das Hrabanus-Maurus-Symposion in diesem Jahr am 01.02. 2008 veranstaltet wird; am 09. 01.2008 findet ein Studientag mit Theologiestudenten aus Kassel statt und unter Verantwortung von Frau Dr. Ute Leimgruber wird eine interessante Veröffentlichung und Ausstellung (Frauenklöster-Klosterfrauen", Näheres auf dieser Webseite) anstehen.
Mit der Übergabe der Diplomzeugnisse erhielten die diesjährigen Absolventen Herr Jürgen Kämpf und Herr Andreas Schött den Lohn für ihre Studien. Ebenso schlossen ihr Studium ab Risto Samardziski und Ilija Stojanov (Makedonien).
Für das Wintersemester neu immatrikuliert werden konnten die Herren Roman Warnecke, Eric Mehenga, Oliver Henkel und Armin Härle. Schon seit einem Semester studieren Herr Jens Körber, Markus Tomakidi, Bernhard Ugwueze Uchenna (Lizentiat) und Herr Christian Rainer Nowak (Promotion). Neben diesen Herren begrüßte Rektor Prof. Dr. Hartmann freudig auch sieben Studierende aus den Neuen Bundesländern, die in Fulda ihr Sprachenstudium absolvieren werden: Matthias Böhm, Johannes Siegburg, Michael Vollstädt; Falk Weckner, Sebastian Herzig, Klemens Schubert, Wojcieck Sieniaweski, sowie Florian Jestädt und Christoph Keller (Gasthörer).
Alle neu beginnenden Studenten, sowie Herr Christian Schwierz, der aus dem Außensemester zurückgekehrt ist, wurden im Anschluss vom Vorsitzenden der Allgemeinen Studentenvertretung, Herrn cand. theol. Manuel Wluka, herzlich begrüßt.
An ein weiteres Musikstück schloss sich dann der Akademische Vortrag von Prof. Dr. Dr. Bernd Willmes (Altes Testament, AT) an. Prof. Willmes sprach zu einem in der jüngsten Zeit sehr aktuelle gewordenen Thema. Der Titel seines Vortrages lautete "Elternehrung nach dem Alten Testament". Willmes machte darin deutlich, dass die Frage der Elternehrung im AT über das Gebot zur Elternehrung im Dekalog (Deuteronomium und Exodus) hinausgeht. Ausgehend von den Differenzen der beiden Gebotsformulierungen beleuchtete Willmes die Frage nach der Bedeutung des hebräischen Wortes für "ehren". Dabei kommt es darauf an, dass die Eltern entsprechend der eigentlichen Wortbedeutung von "ehren", "schwer sein/werden", in der ihr eigenen Stellung umfassend anerkannt werden. Oft stehe das Gebot der Elternehrung auch in Verbindung mit der Notwendigkeit, Gott zu ehren. Darüber hinaus fänden sich auch im Pentateuch, der erzählenden Literatur, den prophetischen Schriften sowie der Weisheitsliteratur entsprechende Aussagen. Neben Anmerkungen zur Elternehrung im Alten Orient oder in Ägypten verwies Willmes schließlich auf den ausführlichsten Text zur Elternehrung. Dieser findet sich im deuterokanonischen Buch Jesus Sirach (Sir 3,1-16). Hier werde das Elterngebot mit neuen Verheißungen motiviert, das "Gebot Gottes zur Ehrung der Eltern, speziell auch im Alter, zu beachten. Der Lohn der Elternehrung wird dabei auf Gott zurückgeführt, denn nur Gott kann Verzeihung der Sünden gewähren, Gebete erhören, Segen gewähren..." Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass jede Bewertung der Eltern nach Nützlichkeitsprinzipien, wie aktuelle Debatte um die Frage des Alters, Alterssicherung etc. beweist, einer biblischen Sichtweise fern sein muss. Vielmehr sei es gefordert, die Würde der Eltern anzuerkennen. Willmes erweiterte zum Abschluss seines Vortrages die Ehrung der Eltern noch um die allgemeine Forderung der Achtung aller alten Menschen nach Lev 19,32 ("vor grauem Haar du sollst aufstehen und du sollst verehren, ..."). An Staat und Kirche sei dann gerichtet, dass sie das "eigentliche Ziel des Elterngebotes unterstützen müssen, nämlich die Sorge um ein menschenwürdiges Leben alter Menschen, besonders wenn diese auf die Hilfe anderer angewiesen sind und keine Familienangehörigen haben. Denn nach dem Subsidiaritätsprinzip muss bei Ausfall der Familie die Gesellschaft sich um hilfsbedürftige kranke und/oder alte Menschen kümmern." Ganz am Schluss stand jedoch ein freudiges Wort der Eltern über das Glück ob ihrer Kinder: "... Laut jubelt der Vater des Gerechten; wer einen weisen Sohn hat, kann sich freuen. Deine Eltern mögen sich freuen; jubeln möge die Mutter, die dich gebar." (Spr. 23, 24f.)
Die Eröffnungsakademie zum neuen Studienjahr wurde dann wieder traditionell durch das Schlusswort des Großkanzlers Bischof Heinz Josef Algermissen beendet. Algermissen dankte Prof. Willmes für dessen "profunden" Vortrag. Er sei damit in die aktuelle und nicht immer ganz glücklich geführte Diskussion um den Wert der "ehebegründete Familie" eingetreten. Bischof Algermissen sieht die Spannungen zwischen den Generationen, die sich durch den demografischen Wandel ergeben und in Zukunft verschärfen werden, zu wenig ernst genommen. Wie gehen wir in Zukunft und schon jetzt mit Älteren um? Was bedeuten Kinder? Was bedeutet ein Wandel für das Menschenbild? Die Suche nach Antworten müssten ein "fundamentum in re" haben. In diesem Sinne betreibe Prof. Willmes Grundlagenforschung und es gehe von seinem Beitrag ein Impuls zu einer "grundsätzlichen Anfrage" aus. In diesem Kontext erwähnt Bischof Algermissen den Philosophen Robert Spaemann und legt ihn zugleich den Studierenden als Lektüre ans Herz. In seinem neuen Buch "Das unsterbliche Gerücht. Die Frage nach Gott und der Aberglaube der Moderne" (2007) bemerke Spaemann den "Verlust der Zentralperspektive". Von hier ausgehend trete der biblisch fundierte Ansatz Spaemanns deutlich zu Tage. "Ehrfurcht" sei ein Zentralbegriff seines Denkens, gleichsam als Bedingung der Möglichkeit des Lebens angesichts einer widersprüchlichen Welt. Auch Papst Benedikt XVI. habe mit seiner jüngsten Enzyklika "Deus caritas est" unterstrichen, dass nur die Liebe und auch die Ehrfurcht Grund zum Handeln sein können und das Dunkle in der Welt zu besiegen vermögen. In diesem Sinne wünschte Bischof Algermissen allen anwesenden Studierenden, Professoren und Gästen "Freude zugunsten der Hoffnungsbotschaft". Damit verbunden ist auch sein Wunsch, durch den "Feuer-bach" von Kritik und Anfrage zu gehen um anschließend mehr verantwortet zum Glauben zu stehen. Bischof Algermissen schließt mit dem Wunsch und Segen des Heiligen Geistes.
Siehe auch Presse
Fotos: Schwierz
"Kritik der postmodernen Vernunft"
Bei
der
Wissenschaftlichen Buchgesellschaft Darmstadt*
ist soeben ein neues Buch des Fuldaer Philosophieprofessors Bernd Goebel
erschienen. Gemeinsam mit seinem niederländischen Kollegen Fernando Suárez
Müller von der Universiteit voor Humanistiek in Utrecht herausgegeben,
enthält der Band auf 272 Seiten neben der Einleitung „Postmodernismus –
Status quo einer philosophischen Strömung“ eine Sammlung von kritischen
Essays aus der Feder namhafter Autoren aus Deutschland, den Niederlanden und den
USA. Sie behandeln Philosophen wie Jacques Derrida, Michel Foucault, Richard
Rorty, Peter Sloterdijk und Hans Blumenberg, die auf das Denken der Gegenwart
einen großen Einfluss ausüben.
Neue Assistentin
Die an den Lehrstühlen für Philosophie und Geschichte der Philosophie sowie für Religionsphilosophie und Fundamentaltheologie der Theologischen Fakultät Fulda ausgeschriebene Assistentenstelle konnte erfolgreich besetzt werden. Seit dem 01.Oktober 2007 ist Frau Dr. des. Anja Solbach aus Köln dort neue Assistentin. Frau Solbach wird im Wintersemester 2007/2008 zusammen mit Prof. Jörg Disse eine Seminarveranstaltung leiten. Näheres hierzu auf der Webseite.
Fuldaer Professor im Wintersemester zu Gast in England
Der Fuldaer Philosophieprofessor Bernd Goebel hat zwei Visiting Fellowships (Forschungs-Gastprofessuren) in England erhalten. Von Oktober bis Dezember 2007 ist Professor Goebel Gast am Magdalen College in Oxford, von Januar bis März 2008 am Institute of Advanced Study (Wissenschaftskolleg) der Universität von Durham. Sein wichtigstes Forschungsvorhaben in dieser Zeit ist die Arbeit an einer Einführung in die philosophische Theologie Anselm von Canterburys (11. Jh.), die im C.C. Buchner-Verlag Bamberg erscheinen soll. Daneben hofft er, eine Reihe von Publikationsprojekten besonders im Bereich der Ethik voranbringen zu können.
Externe Links*:
http://www.magd.ox.ac.uk/whos_here/the_fellows.shtml#visiting
http://www.dur.ac.uk/ias/fellows/0708fellows/berndgoebel/
Neuer Anstoß zu Veränderung und Handeln in Kirche und Gemeinden

Der Rektor und Pastoraltheologe der Theologischen Fakultät Fulda Prof. Dr. Richard Hartmann hat ein neues Buch herausgegeben. In der Sorge um die Priester und das ganze Gottesvolk. Anfragen - Erfahrungen - Positionen ist erschienen im Matthias-Grünewald-Verlag in Ostfildern.
Zur Webseite von Prof. Hartmann
Eröffnungsakademie zum Wintersemester 2007 / 2008
Die Theologische Fakultät Fulda lädt herzlich ein zur
Eröffnungsakademie
am Montag, dem 15. Oktober 2007.
9:00 Uhr s. t. Eucharistiefeier in der Kapelle des Bischöflichen Priesterseminars
10.00 Uhr c. t. Akademische Feier im Auditorium maximum der Theologischen Fakultät
Seien Sie herzlich willkommen!
Prof. Dr. Richard Hartmann, Rektor Programm
Mit dem Fuldaer Moraltheologen auf eine Reise nach Rom
Prof. Dr. Peter Schallenberg gestaltete die Morgenandachten im WDR. Das Ziel der gedanklichen Ferienreise war Rom
Zur Webseite von Prof. Schallenberg
Theologische Fakultät präsent
Zum 01.08.2007 hat der Landkreis Fulda seinen eigenen Webauftritt gestartet (www.landkreis.fulda.de). "Benutzerfreundlich, informativ und serviceorientiert - Mit wenigen Mausklicks zur gewünschten Information." - so lautet der Slogan der neuen Webseite. Informieren kann sich der Nutzer dort ab sofort auch über das Studienangebot der Theologischen Fakultät Fulda. Sie zeigt damit ein weiteres Mal ihre Präsenz und Relevanz in Stadt und Landkreis Fulda und bietet den Bürgern die Möglichkeit einer geisteswissenschaftlich-theologischen Aus- und Weiterbildung. Zum Webauftritt
Gutes will ermuntert sein
Der Moraltheologe der Theologischen Fakultät Fulda Prof. Dr. Peter Schallenberg hat ein neues Buch veröffentlicht. Jenseits des Paradieses – Ethische Anstöße für den Alltag ist erschienen bei Aschendorff in Münster.
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Ausgehend von den drängenden Fragen des Menschen: "Was ist gut? Was ist das Ziel meines Lebens?" stellt der Autor das christliche Menschenbild dar. Lebendig und erfrischend führt das Buch dem Leser vor Augen, dass der Mensch mit Freiheit beglückt, trotzdem – oder gerade deswegen? – eine Verantwortlichkeit gegenüber seinem Schöpfer hat, der ihn nach seinem Abbild geschaffen hat. Mit dem schönen Zitat von Wilhelm Busch "Schlechtes kann man von allein, Gutes will ermuntert sein" wird allerdings deutlich, wie stark wir uns immer wieder ins Gedächtnis rufen müssen, was "gut und böse" sein bedeutet und wie schnell unser Unterscheidungssinn dafür abstumpft. So will dieses Buch ein Anstoß sein, sich nicht vom Alltag überwältigen zu lassen, nicht abzustumpfen auf der Suche nach Sinn und dem Wollen, das Gute zu tun.
Zur Buchpräsentation des Aschendorff-Verlages
Sommersemester 2008
Das kommende Sommersemester umfasst den Zeitraum vom 1. April 2008 – 30. September 2008.
Das neue Vorlesungsverzeichnis kann an der Pforte abgeholt werden oder steht HIER zum Download zur Verfügung.
Priesterweihe im Hohen Dom zu Fulda
Bischof
Heinz Josef Algermissen hat am Sonntag, dem 24. Juni, 5 ehemalige Studenten der
Theologischen Fakultät Fulda zu Priestern geweiht. Wir gratulieren Florian Böth,
Joachim Hartel, Thomas Renze, Andreas Schweimer und Manuel Stickel und sind in Freude mit ihnen verbunden.
Fotos und Bericht auf der Bistumshomepage
" Die Liebe und Wir "
Die Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars Fulda lädt zu einem Vortragsabend mit Rezitator Manfred Kalin ein. Dabei werden Gedichte, Liedtexte und Sentenzen für die Gemeinschaftsliebe als Bedingung individuellen Glücks vorgetragen. Freitag, 29. Juni 2007, 19.30 Uhr im Vortragsraum der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars.
Das Bischöfliche Generalvikariat in Fulda sucht zum nächst möglichen Termin für die Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars Fulda (Hauptbibliothek der Theologischen Fakultät Fulda mit diözesanbibliothekarischer Funktion) eine/einen Diplom-Bibliothekarin / Diplom-Bibliothekar (Verg. Gr. Vb BAT mit Bewährungsaufstieg). Die Anstellung erfolgt im Umfang einer halben Stelle. BITTE NICHT MEHR BEWERBEN!
Pressespiegel
Ab sofort können Sie Einblick nehmen in die Berichterstattung über die Theologische Fakultät Fulda in den wichtigsten regionalen und überregionalen Medien. LINK
Institut Bibliotheca
Fuldensis jetzt mit Wissenschaftlicher Mitarbeiterin
Förderkreis der Theologischen Fakultät und
Bistum Fulda haben neue Stelle geschaffen.
Fulda (bg). Das hauptsächlich aus privaten
Spendenmitteln des Förderkreises der Theologischen Fakultät Fulda finanzierte
Institut Bibliotheca Fuldensis macht einen großen Schritt nach vorn: Seit kurzem
ist dort eine Stelle für einen Wissenschaftlichen Mitarbeiter eingerichtet,
für die die Historikerin und Mittelalter-Expertin Dr. Regina Pütz gewonnen
werden konnte. Frau Dr. Pütz, Autorin eines Buches über „Die Bibliothek des
Klosters St. Pantaleon in Köln bis zum 13. Jahrhundert. Studien zum geistigen
Leben“, hat sich bereits in der Vergangenheit um die Erforschung der
mittelalterlichen Bibliothek des Klosters Fulda verdient gemacht.
Ehrenamtlicher Leiter des Instituts bleibt Prof. Dr. Marc-Aeilko Aris von der
Universität München, der von einem gleichfalls ehrenamtlichen
Wissenschaftlichen Beirat unterstützt wird.
Am 24. April hat Frau Dr. Pütz das von ihr betreute wissenschaftliche Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach der Versammlung aller erhaltenen Handschriften des mittelalterlichen Klosterbibliothek in hochwertigen Reproduktionen liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit nun auf deren Erforschung sowie auf der Identifizierung und Beschaffung der dem Kloster zuzuordnenden Handschriftenfragmente. Die Fotos zeigen Frau Dr. Pütz bei der Präsentation der Handschriften in den Räumlichkeiten des Instituts im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Förderkreises der Theologischen Fakultät.
Foto: Wluka
Foto: Hartmann
Ausschreibung: Wissenschaftlichen Assistenten/Assistentin (50 %)
An der Theologischen Fakultät Fulda ist bis spätestens zum 01.10.2007 die Stelle eines/einer Wissenschaftlichen Assistenten/Assistentin (50 %) zu besetzen.
Die Stelle ist auf 3 Jahre befristet und soll die Durchführung eines eigenen Promotions- oder Habilitationsprojektes im Bereich der Philosophie oder der Fundamentaltheologie ermöglichen.
Das Forschungsprojekt kann entweder dem Lehrstuhl für Philosophie und Geschichte der Philosophie oder dem Lehrstuhl für Fundamentaltheologie, Religionsphilosophie und Philosophisch-Theologische Propädeutik zugeordnet werden.
Nähere Information und Ausschreibung (pdf)
Mitgliederversammlung des Förderkreises der Theologischen Fakultät Fulda und Präsentation Bibliotheca Fuldensis
Bei der Mitgliederversammlung der Bibliotheca Fuldensis waren am vergangenen Dienstag 40 Mitglieder anwesend, die sich im Anschluss sehr interessiert zeigten für den Stand der Rekonstruktion der Handschriften, den Frau Dr. Pütz den Mitgliedern und Interessierten präsentierte. Zuvor war der Vorstand entlastet und der Fuldaer OB Gerhard Möller sowie Dr. Thomas Schmitt für weitere drei Jahre in den Vorstand gewählt worden. Nähere Informationen auch aus untenstehendem Text.
Den an diesem Abend enstandene Hörfunkbeitrag von Christoph Käppeler finden sie HIER
Fotos: Richard Hartmann
Institut Bibliotheca Fuldensis arbeitet weiter. Investition für den nächsten Forschungsabschnitt eingeleitet.
Fulda. Aus Anlass der Mitgliederversammlung des Förderkreises der Theologischen Fakultät Fulda am 24. April weist Rektor Prof. Dr. Richard Hartmann auf die Weiterarbeit an einem für die Geschichte des Klosters und der Region Fulda historisch zentralen Projekt hin.
Die Fuldaer Klosterbibliothek war im 8. und 9. Jahrhundert ja eine der wichtigsten Bibliotheken diesseits der Alpen. Diese wichtige Bibliothek war in den verschiedenen geschichtlichen Wirren für Fulda verloren gegangen. Seit mehr als 20 Jahren nun waren – angestoßen durch Prof. Dr. Gangolf Schrimpf und dann unter Hauptverantwortung von Prof. Dr. Marc-Aeilko Aris als Leiter des Instituts Bibliotheca Fuldensis – die in verschiedensten Bibliotheken zerstreuten Codices, die dem Fuldaer Bestand zuzurechnen sind, als fotographische Reproduktionen in Fulda zugängig gemacht. Im Jahre 2001 waren 47 Handschriften photographisch reproduziert vorhanden. Im Jahre 2007 sind 71 Handschriften reproduziert verfügbar. Damit liegen – bis auf eine Ausnahme (BNF Paris) – alle Handschriften wieder in Fulda vor, die sicher zur mittelalterlichen Bibliothek des Klosters zählten und darüber hinaus auch solche, die wahrscheinlich oder zeitweise in der Bibliothek aufbewahrt wurden.
Es handelt sich dabei um Handschriften aus der Bayerischen Staatsbibliothek Bamberg, der Stiftsbibliothek Einsiedeln, der Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel, der Biblioteca Ambrosiana in Mailand, der Universitätsbibliothek Leiden, der Bodleian Library Oxford, der Universitätsbibliothek Rostock, der Bibliothèque Municipale Troyes, der Biblioteca Apostolica Vaticana und schließlich der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien, die seit 2001 für die Sammlung von Reproduktionen hier am Ort gewonnen werden konnten.
Größtenteils datieren die Codices aus dem 8. und 9. Jahrhundert, je einer stammt aus dem 11. und 12. Jahrhundert.
Was den Inhalt der Handschriften betrifft, handelt es sich um Werke aus dem Bereich der Theologie und der Geschichtschreibung, um juristische Sammelhandschriften sowie enzyklopädische Lehrbücher zu den Sieben Freien Künsten. Besonders reich ist der rekonstruierte Bestand an komputistischen Handschriften, die das besondere Interesse der frühmittelalterlichen Mönche an der richtigen Berechnung des Osterfesttermins zeigen, um die zu dieser Zeit heftig gerungen wurde. Im Rahmen dieser nunmehr rekonstruierten Sammlung sind Textzeugen zahlreicher Werke antiker Autoren in Fulda verfügbar, für die die Klosterbibliothek schon im Mittelalter berühmt war.
Neben der Reproduktion selbst hat der Forscherkreis etliche Detailuntersuchungen und Publikationen vorangetrieben. Finanziert wurden diese Arbeiten durch das Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger, die durch den Förderkreis der Theologischen Fakultät über 150000 € zusammentrugen. Nach der Mitgliederversammlung am 24. April wird in der Bibliothek des Priesterseminars (Eingang Domdechanei 4, 2. Stock) durch Frau Dr. Regina Pütz der nun vorhandene Bestand der Öffentlichkeit präsentiert. Die Öffentlichkeit ist zu dieser Präsentation herzlich eingeladen (Anmeldung unter Tel. 06 61/87-2 27 oder per Email: kuebler@thf-fulda.de).
Frau Dr. Regina Pütz mit einigen Handschriften
Mit diesem Abschnitt ist jedoch die Arbeit nicht abgeschlossen. In einer nächsten Forschungsphase werden nun die identifizierbaren Fragmente – nach derzeitiger Erkenntnislage etwa 160 Teile – ebenfalls in Fulda zugängig gemacht. Dazu hat der Förderkreis mit Beginn des Jahres in/mit? Frau Dr. Pütz für 3 Jahre eine eigene Mitarbeiterin eingestellt. Dies jedoch kann wiederum nur mit großer privater und öffentlicher Unterstützung geschehen. So hat die Diözese Fulda etwa 25 % der Kosten übernommen. Für die weiteren Kosten – so hofft der Förderkreis – werden doch noch öffentliche Träger und weitere private Spender aufkommen. Erst nach Abschluss dieser Arbeiten ist dann eine für die Forschung unschätzbare Sammlung und Gegenüberstellung einer frühmittelalterlichen Bibliothek möglich. (Hier die Konto-Nr. des Förderkreises 805 004 100, BLZ 530 800 30, Dresdner Bank AG Fulda, Spendenquittungen werden auf Wunsch ausgestellt). Foto: Manuel Wluka
Heilige Elisabeth – Theologische Spurensuche
Kontaktstudium im Sommersemester 2007
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8. Mai 2007, 19.30 Uhr |
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Prof. Dr. Werner Kathrein (Fulda) „Elisabeth von Ungarn und Thüringen – eine Fuldaer Heilige?“ |
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15. Mai 2007, 19.30 Uhr |
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Diözesanbaumeister Dr. Burghard Preusler (Fulda) "Die heilige Elisabeth, kein Thema für eine zeitgenössische Kunst?" Der Vortrag von Prof. Dr. Max-Eugen Kemper (Fulda/Rom) muss wegen Krankheit entfallen. |
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22. Mai 2007, 19.30 Uhr |
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Prof. Dr. Peter Schallenberg (Fulda) „Elisabeth als Impuls? Diakonie im postmodernen Sozialstaat“ |
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29. Mai 2007, 19.30 Uhr ÄNDERUNG! |
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Dr. Paul Lang „Elisabethverehrung im 19. Jahrhundert - Oratorium "Die heilige Elisabeth" von Heinrich Fidelis Müller" Der Vortrag von Bischof em. Prof. Dr. Christian Zippert (Marburg) muss wegen Krankheit entfallen. |
Wir bitten Sie, sich telefonisch unter 0661/87-220, per Fax unter 0661/87-224 oder per e-Mail unter kunz@thf-fulda.de bis zum 25. April 2007 anzumelden.
Flyer und Information (pdf-Dokument)
Diplom-Bibliothekarin / Diplom-Bibliothekar
Das Bischöfliche Generalvikariat in Fulda sucht zum nächst möglichen Termin für die Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars Fulda (Hauptbibliothek der Theologischen Fakultät Fulda mit diözesanbibliothekarischer Funktion) eine/einen Diplom-Bibliothekarin / Diplom-Bibliothekar (Verg. Gr. Vb BAT mit Bewährungsaufstieg).
Stellenausschreibung und Information
Zweithörerschein zum Download
Sie möchten Sich als Zweithörer an der Theologischen Fakultät Fulda immatrikulieren? Seien Sie herzlich willkommen. Information und Download des Formulars gibt es ab sofort hier.
Gastvorträge Liturgiewissenschaft
Im Rahmen der Ausschreibung des Lehrstuhles Liturgiewissenschaft finden im April Gastvorträge der entsprechenden Bewerber statt. Nähere Information hier.
5. Symposion L i t u r g i e
Am 30. Juni 2007 findet das 5. Symposion der Theologischen Fakultät Fulda statt.
Das aktuelle Thema wird sein: L i t u r g i e – Sache der ganzen Gemeinde? Liturgiereform im Bistum Fulda nach 40 Jahren Liturgiekonstitution. Information und Anmeldung.
Wissenschaftliches Symposion
Für den 6. – 8. Oktober
2008 plant die Theologische Fakultät Fulda in Zusammenarbeit mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Ständiger Diakonat der Bistümer der Bundesrepublik Deutschland und dem Bonifatiushaus ein wissenschaftliches Symposion zu den Grundfragen der Sakramentalität und der Einordnung des Diakonats im Gesamt der kirchlichen Dienste.Hierzu ergeht eine Herzliche Einladung
Nähe Informationen entnehmen Sie bitte dem Infobrief.
Vorlesungsverzeichnis Sommersemester 2007
Das neue Vorlesungsverzeichnis für das Sommersemester 2007 ist ab sofort verfügbar. Bitte hier klicken (pdf)
Gastvortrag von Professor Uwe Meixner am 6. Februar 2007
Im Rahmen der Vorlesung in Philosophie von Professor Bernd Goebel hält
Prof. Dr. Uwe Meixner
(Universität des Saarlandes)
am 6. Februar um 10:00 s.t. einen öffentlichen Gastvortrag
"Perspektiven für den psychophysischen Dualismus"
Im Anschluss Gelegenheit zur Diskussion mit
dem Referenten.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Gastvortrag von Professor Vittorio Hösle am 25. Mai 2007
Die Theologische Fakultät Fulda, das
Forschungsinstitut für Philosophie Hannover
und die Gesellschaft für Philosophie und Wissenschaft e.V. laden ein zu einem
öffentlichen Gastvortrag
von
Prof. Dr. Vittorio Hösle
(University of Notre Dame,
USA).
„Kunstreligion,
Selbst-Mythologisierung und die
Funktion des Kirchenjahres in Goethes
Italienischer Reise”
Freitag, 25. Mai 2007, 19:30h
Auditorium Maximum der Theologischen Fakultät Fulda,
Eduard-Schick-Platz 2 (neben dem Dom)
Im Anschluss Gelegenheit zur Diskussion.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht
erforderlich.

Studientag mit Professor Vittorio Hösle am 26. Mai 2007
Die Theologische Fakultät Fulda, das
Forschungsinstitut für Philosophie Hannover
und die Gesellschaft für Philosophie und Wissenschaft e.V. laden ein zu einem
philosophischen Studientag
mit
Prof. Dr. Vittorio Hösle
(University of Notre Dame, USA).
Samstag, 26. Mai 2007
Auditorium Maximum der Theologischen Fakultät
Fulda,
Eduard-Schick-Platz 2 (neben dem Dom)
9:30-11:45h (mit Kaffeepause)
Besprechung von „Encephalius. Ein Gespräch über das Leib-Seele-Problem”, von Vittorio Hösle
13:45-16:00h (mit Kaffeepause)
Besprechung des Aufsatzes „Nach
dem absoluten Wissen. Welche Erfahrungen des
nachhegelschen Bewusstseins wird
die Philosophie begreifen müssen, bevor sie wieder
absolutes Wissen einfordern
kann?”, von Vittorio Hösle
Um Anmeldung bis zum 15. April 2007 wird gebeten. Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Die besprochenen Texte und eine Liste empfohlener Hotels werden auf Wunsch per Email zugesandt. Kontakt: bgoebel [at] thf-fulda.de.
Hrabanus-Maurus-Akademie mit Ultima Lectio und Ernennung
Die diesjährige Hrabanus-Maurus-Akademie verband die traurige und freudige Seite des universitären Lebens.
Nach seinem Ruf an die Universität in Tübingen hielt der Liturgiewissenschaftler Prof. Dr. Andreas Odenthal seine "Ultima Lectio" unter der Überschrift: " Liturgie als "Feier des Pascha-Mysteriums". Symboltheoretische Überlegungen zu Gehalt und Gestalt christlichen Gottesdienstes anhand des Gregorianischen Introitus "Nos autem gloriari oportet".
Wir danken Prof. Odenthal sehr herzlich für sein großes Engagement für die Fakultät.
Die Professoren Dr. Lothar Wächter (Kirchenrecht) und Dr. Christoph Gregor Müller (NT) erhielten durch Bischof Algermissen eine besondere Ehrung des Heiligen Vaters. Prof. Wächter wurde zum Prälaten ernannt, Prof. Müller zum Monsignore (Päpstlicher Ehrenkaplan). Mit ihnen freut sich die gesamte Fakultät und die Diözese.
Für seine besonderen Studienleistungen wurde der Eduard-Schick-Preise an Herrn Diakon Dipl. theol. Florian Böth überreicht.
Wir gratulieren ihm sehr herzlich.
Fotos: Wluka
Prof. Dr. Odenthal Bei der Überreichung der Ernennungsurkunden
"Sterben Äpfel auch?"
„Sterben Äpfel auch?“ – Theologisieren mit Kindern im Religionsunterricht
So lautete das Thema der Antrittsvorlesung von Herrn Prof. Dieter Wagner (Fulda) an der Theologischen Fakultät Fulda im Rahmen des Kontaktstudiums im Wintersemester 2006 / 2007 am Vorabend des Nikolaustages.
Das Thema des Vortrages entnahm Prof. Wagner einer Schülerfrage aus dem Unterricht in der Grundschule am Florenberg, dessen Schülerinnen und Schülern er auch in besonderer Weise die Antrittsvorlesung widmete. "Kinder wissen immer mehr als sie sagen können." Ausgehend von dieser Einsicht berichtete Herr Wagner von seinen eigenen Erfahrungen aus dem Unterricht, die ihn immer wieder selbst ins Staunen versetzt haben, was Schüler alles können. Sie berühren in elementarer Weise die großen theologischen Fragen des Lebens, des Selbst, Gottes. Mit einem eindeutigen Plädoyer die Fragelust der Kinder zu kultivieren stellte Prof. Wagner seiner Konzeption einer "Kindertheologie" vor, die sich entfaltet in einer "Theologie der Kinder", einer "Theologie mit Kindern" und einer "Theologie für Kinder". "Kinder können mehr als wir ihnen (und der Religionsunterricht) zutrauen, wenn man sie nur ernst nimmt, auch korrigierend ernst nimmt." Neben einer theologischen Annäherungen und der Darstellung entwicklungspsychologischer Aspekte diesbezüglich unterstrich Wagner, was es bedeutet, das Nachdenken und Staunen über Gott zu fördern, das bewusste Nachdenken über die von den Kindern selbst gestellten Fragen zu fördern und Theologie als gemeinsames Suchen, Fragen und Antworten zu verstehen
Kinder haben ein Recht auf ihre eigene Lebens -und Weltsicht und Lehrerinnen und Lehrer können diese Sichtweise ergänzen. Vor dem Hintergrund dieser einleitenden Bemerkung beschlossen auch die Ausführungen von Prof. Wagner, der nicht zuletzt durch seine Gutmütigkeit, Emphatie und Engagement für die Menschen und ihre Sache an der Theologischen Fakultät Fulda schon lange angekommen ist.
Fotos: Manuel Wluka
Herzlich Willkommen
beim neuen Internetauftritt der Theologischen Fakultät Fulda.
Bücher online bestellen
Das Angebot der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars Fulda (Hauptbibliothek der Theologischen Fakultät) hat sich erweitert und somit ist ein wissenschaftliches Arbeiten noch besser geworden. Ab sofort können Anschaffungswünsche sowie Fernleihbestellungen direkt über den Online-Zugang der Bibliothek getätigt werden.
17 neue Studierende
Die Theologische Fakultät ist um insgesamt 17 Studierende reicher. Zur Eröffnung des neuen Studiensemesters hielt auch Prof. Dr. Christoph Gregor Müller (NT) seine Antrittsvorlesung zum Thema: Diaspora - Herausforderung und Chance. Anmerkungen zum Glaubensprofil der Adressaten des 1. Petrusbriefes. Der Großkanzler Bischof Heinz Josef Algermissen bedankte sich für die in der und um die Fakultät geleistete Arbeit.
Bischof Algermissen im neu erschienenen Fakultätsbericht: „Die Theologische Fakultät bedeutet für das Bistum eine große finanzielle Anstrengung. Wir stellen uns dieser Aufgabe, weil wir die wissenschaftliche Ausbildung der kommenden Priester in enger Nähe zum Bistum als großen Wert betrachten. Wir sehen in dem weiteren Wirken der Fakultät aber auch einen Beitrag zur Sendung der Kirche in die Gesellschaft und zum Dialog mit der Welt.“
Rektor Prof. Dr. Hartmann an die Absolventen: „Möge das, was Sie hier studiert haben, prägend sein für ihr Leben, fördernd für ihren beruflichen Dienst und anregend für weitere wissenschaftliche Neugier sein.“
Prof. Dr. Müller: „Christen sind nach 1 Petr „zu lebendiger Hoffnung wiedergeboren“ (1,3f). Damit kommt ihnen die Aufgabe zu, Zeugen der Hoffnung zu werden. Ein wie auch immer gearteter Rückzug ins Ghetto oder ein „Ausstieg“ aus der Gesellschaft ist damit verstellt.“
Prof. Dr. Müller: „Von der Hoffnung gilt es Zeugnis zu geben im Gespräch mit den Anfragenden, getragen vom „Mut zur Weite der Vernunft“.
Bischof Algermissen: „Mein Lieblingsvers im 1. Petrusbrief ist folgender: Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.“ (1 Petr 3, 14-15)
Der AStA an die neuen Studenten: "Dabei soll es euch nicht verwundern noch beängstigen, wenn sich Gottesbilder möglicherweise ändern, und so manche Erkenntnis auch zur Anfrage wird - das ist gut so. Vielmehr und viel mehr werdet ihr aus dem großen Reichtum schöpfen, der sich während des Studiums von Gott her eröffnet."
Fakultätsbericht online
Aus dem Grußwort des Bischofs:
"Die Theologische Fakultät Fulda ist in ihrer heutigen Rechtsform eine noch junge Einrichtung in der Diözese Fulda. Sie steht aber in einer großen Tradition von Bildungseinrichtungen, die mit der berühmten Schule der Reichsabtei Fulda beginnend über die mittelalterliche Stiftsschule, das Kollegium der Jesuiten, die Universität bis zum Priesterseminar und zur Philosophisch-Theologischen Hochschule reicht. All diese Einrichtungen verbindet die Sorge und der Auftrag um eine den Ansprüchen der Zeit gemäße Ausbildung der künftigen Priester. Diese Aufgabe besteht auch heute im Zentrum der Theologischen Fakultät. Darüber hinaus haben die genannten Bildungseinrichtungen nicht geringe Leistungen im Bereich der Kultur und der Wissenschaft erbracht, die ihnen Anerkennung eintrugen und zugleich ein Beleg dafür ist, dass die Kirche ihre Sendung in die Gesellschaft und zu deren Entwicklung zu allen Zeiten ernst genommen hat."
Fakultätsbericht zum Download*
Kontaktstudium im Wintersemester 2006/2007
In dieser Woche (Dienstag 31.10.06) hat das Kontaktstudium im Wintersemester 2006/2007 zum Thema "Ist mit dem Tod alles aus? Antworten aus christlicher Sicht." begonnen. Wieviel Interesse und Zuspruch die Vortragsreihe an der Theologischen Fakultät auch wieder in diesem Jahr findet wird, zeigte sich an dem vollbesetzten AudiMax anlässlich des ersten Referates von Prof. Dr. Dr. Bernd Willmes, Fulda zur Scheol und Fragen der Auferstehungsentwicklung im Alten Testament. Zuvor eröffnete Rektor Prof. Dr. Hartmann die Vortragsreihe offiziell und erfreute sich über den regen Zuspruch und die Anwesenheit aller Interessierten.
Nähere Information zum aktuellen Kontakstudium finden Sie hier.
Eröffnung des Kontaktstudiums:
Fotos: M. Wluka
Einladung
Die Theologische Fakultät Fulda lädt Sie herzlich ein zur ERÖFFNUNGSAKADEMIE am Montag, den 16. Oktober 2006.
Wir beginnen um 9:00 Uhr s. t. mit der Eucharistiefeier in der Kapelle des Bischöflichen Priesterseminars. Anschließend um 10.00 Uhr c. t. beginnt die Akademische Feier im Auditorium Maximum der Theologischen Fakultät. Der Vortrag ist gleichzeitig Antrittsvorlesung des neuen Professors für Neutestamentliche Exegese, Prof. Dr. Christoph Gregor Müller. Er spricht zum Thema:
"Diaspora – Herausforderung und Chance. Zur Situation und zum Glaubensprofil der Adressaten des Ersten Petrusbriefes"
Programm der Eröffnungsakamdemie
Aktualisierte Versionen zum Download
Die Anmeldebögen zur Immatrikulation von ordentlichen Studierenden und Gasthörern sind ab sofort in ihrer aktualisierten Version abrufbereit.
Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft
Die Hochschule Fulda und die Theologische Fakultät Fulda unterstützen gemeinsam das Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“, das sich gegen die von der Bundesregierung geplanten Neuregelungen im Urheberrecht wendet.
Der Gesetzentwurf zum Urheberrechtsgesetz begünstigt in seiner Grundtendenz den Schutz der Verwertung und beschränkt damit in nicht vertretbarer Weise den Umgang mit Wissen und Information. Für Bildung und Wissenschaft ist der freie Umgang mit Wissen und Information unbedingt erforderlich und muss gegenüber dem Schutz von Verwertungsinteressen nachhaltig Priorität haben.
Sie finden die gesamte Presseerklärung hier als PDF-Dokument zu Download.
Hrabanus-Maurus-Symposion:
"Über 70 Wissenschaftler und Interessierte aus ganz Deutschland und den Niederlanden nahmen am wissenschaftlichen Kolloquium anlässlich des 1150 Todestages des Fuldaer Abtes und Gelehrten Hrabanus Maurus teil. „Kirche und Schrift – Hrabanus Maurus in Fulda“ war das Thema, das sich in vielfacher Weise als detektivische Herausforderung erwies.
Mit dem Eröffnungsvortrag des Bonner Universitätsprofessors Theo Kölzer beim festlichen Empfang im Fürstensaal des Stadtschlosses war eine biographische Übersicht und eine geistesgeschichtliche Einordnung geleistet."
Fotos:Wluka
Institut
Bibliotheca Fuldensis
Förderkreis
der Theologischen Fakultät Fulda e.V.
Hrabanus Maurus in Fulda
02.-04. Oktober 2006
Theologische Fakultät Fulda
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